Dankbarkeit…

Dankbarkeit…

Immer wieder begegnen mir Menschen, die mit sich selbst und ihrem Leben sehr unzufrieden und unglücklich sind. Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit kommt das noch viel häufiger vor. Es ist kalt und grau, die Sonne lässt sich nur ab und zu mal blicken, Weihnachten steht vor der Tür, was für viele mit sehr viel Stress verbunden ist. Weihnachtsgeschenke besorgen, einkaufen, die Familie kommt, was soll es zu Essen geben und damit gibt es viel, für einige viel zu viel zu tun, sodass sie sich auf das „Fest der Liebe“ gar nicht mehr wirklich freuen können. Jeder von uns kennt ganz sicher „Die Weihnachtsgeschichte“, in der es um einen alten griesgrämigen Mann geht, der Weihnachten wirklich verabscheut und alles als Humbug versteht. So entsteht der Eindruck, dass zu dieser Zeit doch wirklich viele Ebenezer Scrooge unterwegs sind, dabei müsste das gar nicht sein bzw. könnten sie den selben Wandel erleben, wie er es auch konnte.

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Die Winterdepression ist ein sehr weit verbreiteter Begriff in dieser kalten Jahreszeit. Gemeint ist, dass durch zu wenig Bewegung, ungesundes, deftiges Essen oder viele Süßigkeiten aber vorwiegend auch durch zu wenig Sonnenlicht unser Hormonhaushalt durcheinander gerät. Das führt dazu, dass wir uns nicht gut fühlen und schlecht drauf sind. Einige würden jetzt vielleicht sagen, „Na siehst Du, ich kann ja gar nichts dafür. Es ist kalt und grau und die Sonne, die sich nicht zeigt, ist schuld daran.“ Wieder andere gehen häufiger ins Solarium, um dann festzustellen, dass das Licht dort auch nicht gravierend dazu beiträgt, dass es einem besser geht. Und wieder andere planen ihren Weihnachtsurlaub in einem anderen Land, wo auch zu dieser Zeit noch angenehme Temperaturen herrschen, die Sonne scheint und versuchen so dem ganzen Weihnachtstrubel zu entfliehen. Doch ist das nicht nur die halbe Wahrheit?

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Die Unzufriedenheit und das unglücklich sein finden ihre Ursache in mangelnder Dankbarkeit und in dem Gefühl nicht alles zu haben, was man glaubt zu brauchen oder sich wünscht. Der eine strebt nach mehr Geld, der nächste nach einem größeren Auto, einer besseren Küche oder lebt in einer Wohnung, obwohl er sich ein Haus wünscht. Vielleicht ist der Job auch nicht erfüllend, es macht keinen Spaß und man quält sich täglich aufs neue mehr schlecht als recht dort hin, um seinen Verpflichtungen nachzukommen. Die Menschen beschweren sich über alle möglichen Dinge oder auch über ihre Mitmenschen und nicht selten ist es immer jemand anderes, der an ihrem Unglück schuld zu haben scheint. Dabei geschehen täglich kleine Wunder und wir sind umgeben von Wundern, die wir nicht sehen und damit nicht erleben können.

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Zuerst einmal ist es gar nicht so viel, was man im Leben wirklich braucht. Die meisten haben ein Dach über dem Kopf, bringen genug zu Essen auf den Tisch, haben warme Kleidung zum anziehen, können jetzt die Heizung einfach aufdrehen, um sich zu wärmen, haben Freunde, Familie, Haustiere und noch vieles mehr. Damit sind sie reich und erkennen es nicht. Sie streben also nach so viel mehr, dass sie nicht haben und glauben zu brauchen, um endlich glücklich zu sein. Dabei ist alles schon da. Wenn Du gesund bist, dann bist Du reich. Wenn Du Familie und Freunde hast oder einfach Menschen, die Du liebst und die Dich lieben, dann bist Du reich. Wenn Du genug zu Essen hast, dann bist Du reich. Da Du doch reich bist und es Dir an nichts fehlt, warum bist Du also so unzufrieden und fühlst Dich unglücklich? Du könntest lernen, die Schönheit der Dinge zu sehen und die Schönheit in jedem einzelnen Menschen um Dich rum zu erkennen, denn jeder von uns ist einzigartig und in dieser Einzigartigkeit ganz wundervoll. Man muss nur genau hinsehen. Du könntest Dankbarkeit lernen, für alles was Dir in Deinem Leben begegnet, denn alles ist ein Geschenk. Du könntest dankbar dafür sein, dass Du sehen, riechen, hören, schmecken und fühlen kannst. Du könntest Dankbar dafür sein, dass Du zwei gesunde Beine hast, die Dich hintragen wo immer Du hin möchtest. Du könntest aufhören Dich nach Dingen zu sehnen, die Du nicht hast und glaubst zu brauchen, um glücklich zu sein. Alles was Du wirklich brauchst, ist bereits da.

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Wenn Du Dankbarkeit übst, empfindest Du Liebe und diese kannst Du mit anderen Menschen teilen. Du müsstest Dir nicht alles vor Augen halten, was in Deinem Leben schlecht zu sein scheint. Du könntest die Augen dafür öffnen, zu sehen welche Wunder Dich jeden Tag umgeben, auch in dieser Jahreszeit. So wirst Du erkennen, dass es keinen Grund gibt, nicht glücklich zu sein.

 

Es gibt zwei Arten zu leben:
Entweder so, als wäre nichts ein Wunder, oder so, als wäre alles eines.
-Albert Einstein-

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