Weil Du es Dir wert bist…

Definition Selbstbewusstsein (individuelles Bewusstsein)

Häufig versteht man unter dem individuellen Selbstbewusstsein das Erkennen der eigenen Person. Dieses wird durch Erfahrungen und innere Denkvorgänge herbeigeführt. Man erhält so ein Bild von sich selber, welches durch eigene Erfahrungen aber auch durch andere Personen entstanden sein kann. Bekommt man von einer Gruppe oder einzelnen Personen bestimmte Eigenschaften zugeschrieben, so ändert sich das eigene Bild dementsprechend. Eine weitere Definition Selbstbewusstsein ist durch das eigene Auftreten geprägt.

Man unterscheidet zwischen mehr oder weniger selbstbewussten Menschen. Hierbei gilt eine Person als selbstbewusst, wenn sie Vertrauen in sich selber hat und mit Sicherheit durch das Leben geht. Diese Definition Selbstbewusstsein ist eng verbunden mit dem Begriff Selbstwert. Dieser stellt eine Bewertung der eigenen Person dar. Ein selbstbewusster Mensch ist von seinen Fähigkeiten überzeugt und verfügt über ein selbstsicheres Auftreten.

Definition Selbstbewusstsein in der Literatur und Forschung

Die Definition des Selbstbewusstsein findet sich auch in der Forschung und Lehre wieder. Nach Kant entsteht dieses durch Beobachtung und Reflexion. Mittelpunkt ist das eigene Ich, welches die Persönlichkeit darstellt. Nach Hegel ist die Definition Selbstbewusstsein auf die Anerkennung durch andere Menschen zurückzuführen. Jeder Mensch wird durch sein Gegenüber geformt und geprägt. Ebenso beschreibt Hegel das kollektive Gruppen-Selbstbewusstseins als die Wahrnehmung einer Gruppe von sich selber. Dies kann auf kleinere Gruppe ebenso wie auf ganze Nationen angewendet werden.
Die Bedeutung von Selbstbewusstsein gewinnt in der heutigen Zeit immer mehr an Wert. Menschen mit einem schlechten Selbstbewusstsein haben beruflich und privat schlechtere Chancen. So wie man sich selber sieht, so wird man auch von anderen Menschen gesehen und behandelt.

Die Bedeutung des Selbstbewusstseins

Die Definition des Selbstbewusstseins ist zwar in allen Fachrichtungen etwas verschieden, die Kernaussage bleibt jedoch gleich. Entscheidend ist das Bild, welches der Mensch von sich hat, egal wie es zustande gekommen ist. Viele Wissenschaftler haben unzählige Abhandlungen über das Thema Definition Selbstbewusstsein veröffentlicht und eine der bedeutendsten Fragestellungen ist, wie erlangt man ein positives Selbstbewusstsein und wie kann man es steuert. Die grundlegende Prägung findet bereits in der Kindheit statt. Schon in den ersten Lebensjahren findet jeder Mensch seine eigene Persönlichkeit und macht sich ein Bild er eigenen Person.

Quelle: www.entwicklung-der-persoenlichkeit.de

Eigene Werte

Ein Mensch der im Einklang mit seinen eigenen Werten lebt hat ein stärkeres Selbstwertgefühl als jemand, der entgegen seiner eigenen Werte lebt. Ein Beispiel dafür könnte zum Beispiel ein Vertreter von Finanzdienstleistungen sein.

Berät er seine Kunden aufrichtig und ehrlich, und hilft Ihnen tatsächlich finanziell bessere Entscheidungen zu treffen, so handelt er im Einklang mit seinen Werten.

Wenn er seinen Kunden jedoch minderwertige Investment-Möglichkeiten aufschwatzt, einfach weil er dabei eine größere Provision einkassiert, so handelt er nicht im Einklang mit seinen Werten. Er mag sich selbst alle möglichen Erklärungen dafür zurechtlegen, warum er so handelt, und ist vielleicht sogar so überzeugend, dass er sich das oberflächlich legitimieren kann – im Grunde genommen jedoch weiß er, dass er sein eigenes Wertgefüge betrügt. Dies geht auf kosten seines Selbstwertgefühls.

Sechs Säulen des Selbstwertgefühls:

Neben den im Laufe der Entwicklung wichtigen Faktoren zu einem gesunden Selbstwertgefühl, nennt der Psychologe Nathaniel Branden die folgenden Bedingungen, die „die sechs Säulen des Selbstwertgefühls“ bilden:

  1.  Bewusstes Leben
  2.  Selbstannahme
  3.  Eigenverantwortliches Leben
  4.  Selbstsicheres Behaupten der eigenen Person
  5.  Zielgerichtetes Leben
  6. Persönliche Integrität

5 einfache und effektive Übungen, um das Selbstwertgefühl zu stärken

Folgend 5 Übungen, die – regelmäßig durchgeführt – zu einer Steigerung der Selbstsicherheit führen:

1. Ich trau mich nicht, aber ich mach es trotzdem

Fehlt das Selbstvertrauen, geht man in der Regel jeder Herausforderung aus dem Weg. Und genau damit gerät man in eine Negativspirale, die einen immer weiter nach unten ziehen kann.

Aber Sie können diesen Prozess auch umkehren, indem Sie bewusst herausfordernde Situationen suchen und sich diesen stellen. Beginnen Sie mit kleinen Herausforderungen. Eine überwundene Herausforderung bildet ein Erfolgserlebnis, motiviert und lässt an Selbstsicherheit gewinnen.

Suchen Sie deshalb solche Herausforderungen, beginnend mit der kleinstmöglichen. Eine Affirmation kann bei der Überwindung sehr unterstützen, beispielsweise:

„Ich trau mich nicht, aber ich mach es trotzdem“ oder „Ich habe zwar Angst, mache es aber trotzdem!“

Die Stärke dieser zwei Affirmationen liegt zum einen darin, dass man seine Angst und Unsicherheit akzeptiert und sich zugesteht. Nur so können diese auch reduziert und dann abgelegt werden. Und zum anderen motiviert man sich gleichzeitig zum Handeln.

2. NEIN!

Das Wort „Nein“ kommt vielen Menschen schwer über die Lippen, obwohl es enorm wichtig für das eigene Selbstbewusstsein ist. Lernt man Nein zu sagen, achtet man automatisch auch sich selbst und die eigenen Bedürfnisse.

Meist wird schnell deutlich, dass andere Menschen nur selten große Probleme damit haben, wenn man etwas ablehnt.

Mit einem Nein in der richtigen Situation erkennen Sie schnell, dass Sie selbst großen Einfluss auf die Geschehnisse haben, die das eigene Leben bestimmen.

Man unterwirft sich nicht mehr so leicht. Oft ist es sogar so, dass man mit einem Nein mehr respektiert wird, als wenn man zu allem Ja sagt.

Beginnen Sie mit einem Nein am Tag. Wenn wieder jemand mit einem Anliegen zu Ihnen kommt oder Ihnen etwas aufhalsen will, für das Sie gar nicht zuständig sind, sagen Sie höflich aber bestimmt Nein! Mit jedem Nein fällt es leichter und Sie gewinnen schnell an Selbstsicherheit.

Wenn es Ihnen anfangs schwer fällt, Bitten abzulehnen, bestimmen Sie selbst, wann Sie der Bitte nachkommen: “Ich kann das machen, aber erst am …!”

3. Wünsche kommunizieren

Menschen mit einem geringen Selbstvertrauen stellen häufig die eigenen Bedürfnisse in den Hintergrund.

Übung: Kommen Sie in eine Situation, in der man Sie benachteiligt oder in der Sie schlichtweg ein Bedürfnis empfinden, so sollten Sie sich dazu äußern. Gewöhnen Sie sich das Einfordern von Wünschen und Bedürfnissen an. Auch bei dieser Übung gilt: Beginnen Sie mit kleinen Forderungen und mit jeder Forderung wird es Ihnen leichterfallen.

4. Lauter sprechen

Auch die Sprache und die Stimme haben Auswirkungen auf das Selbstbewusstsein. So kann ein Sprachfehler dazu führen, dass man sich grundsätzlich im Hintergrund hält. Menschen mit einem geringen Selbstvertrauen sprechen automatisch leiser.

Wenn Sie auch zum leisen Sprechen tendieren, versuchen Sie bewusst lauter zu sprechen. Beginnen Sie damit in Gesprächen mit vertrauten Personen. Dann üben Sie in Unterhaltungen mit Personen, die Ihnen nicht so vertraut sind. Auch ein Rhetorikkurs kann helfen, sich mit der eigenen Sprache und Stimme zu behaupten.

5. Blickkontakt suchen

Der Weg zu mehr Selbstsicherheit führt auch über den Augenkontakt. Eine Person, die im Gespräch aber auch sonst den Augenkontakt zu anderen Menschen aufbauen und halten kann, wirkt automatisch selbstsicherer und gefestigt.

Suchen Sie bewusst den Augenkontakt und halten Sie diesen angemessen lange. Das fällt vor allem zu Beginn äußerst schwer. Deshalb sollten Sie mit dieser Übung bei vertrauten Personen beginnen und dann auf fremde Personen ausweiten.

Quelle: http://www.zeitblueten.com

Wir sind verantwortlich für das, was passiert. Oder sagen wir es so – wir sind die Hauptverantwortlichen. Nicht unsere Eltern, die Gesellschaft, der Chef, die Lehrerin, mein Bruder, meine Exfrau, mein Partner usw…

Nein. Wir schreiben das Drehbuch unseres Lebens. Wir sind der Hauptautor. Wir können uns verändern und für unser Tun und Lassen die Verantwortung übernehmen.

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