-Das Böse in Dir, sind die Schatten in mir-

Der Blick in die Seele, voll Trauer und Wut,

Das Leben mit Dir tut mir einfach nicht gut.

Zuviele Tränen und zuviel Leid,

zuviel Missgunst und vor allem Neid.

Du hast mir unendlich viel gegeben

und doch bist Du der Schatten in meinem Leben.

Du hast mich verletzt und hast es gewusst.

Dir war es ein vorzüglicher Genuß.

Nur ich kann Deine Wahrheit sehen,

doch Du kannst niemals mich verstehen.

Ich möchte nicht mehr an Dich denken,

möchte nicht Sekunden des Lebens verschenken.

Und doch fehlt mir so oft der Mut,

Weil Du nicht siehst, wie weh alles tut.

Du glaubst Du bist das Beste auf Erden,

besser als Du kann niemand werden.

Dein Geld allein ist Deine Macht,

wegen der es doch immer wieder kracht.

Doch was hast Du außer dem zu geben?

Dein Herz ist leer, nur erfüllt von Streben.

Dein Inneres ist hässlich und klein,

letztendlich bist Du doch allein.

Niemals kann man Worte sagen,

die Dir helfen Dich mit Wahrheit zu tragen.

Du musst immer alles zerstören,

Das Licht, das Glück, die Liebe, das Leben.

Zu getrieben vom eigenen Streben,

von Macht und Gier und dem sich erheben.

Am Ende des Lebens wirst Du alles verlieren,

denn niemand nimmt mit, was er hier hat getrieben.

Dann wird sich die Leere und Einsamkeit zeigen,

Du hast unmöglich gemacht bei Dir zu bleiben.

Für jeden der Dich liebt, wird das Leben zur Qual,

doch Du selber glaubst, Du bist der heilige Gral.

Menschen haben so viele Tränen vergossen,

Doch immer ist die Liebe zu Dir verflossen.

Wann wirst Du endlich die Wahrheit sehen?

Die Tage sind gezählt und Reichtum wird vergehen.

Innerlich bist Du ganz arm, schon fast leer.

Das interessiert dann aber auch niemanden mehr…

19 Comments on “-Das Böse in Dir, sind die Schatten in mir-

    • Was jedoch nicht immer meint, dass wir das selbe tun oder sagen, sondern lediglich, dass wir in den Spiegel sehen und erkennen, was es mit uns macht. Deshalb liegt immer hinter allem ein Geschenk verborgen, wenn auch hin und wieder in hässlicher Verpackung. Wir haben die Wahl.

      Vielen Dank für Deinen Kommentar, den ich als sehr wahr erachte. Ich wünsche Dir einen wunderschönen Tag. 🙂

      Liebe Grüße

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    • Ich finde das eigentlich nicht so sehr traurig, denn alles kann man verwandeln. Zwar können wir andere nicht verändern, doch uns selbst und nur wenn man bereit ist auch dass dunkelste zu sehen, kann daraus ein helles Licht erstrahlen. Wir alle tragen Wut, Zorn und Groll in uns. Dieses Gedicht beschreibt es ja ganz gut. Doch kommt es viel mehr darauf an, was wir dann daraus machen und in welcher Form wir unserem Inneren Ausdruck verleihen. Die Schattenseite ist in jedem von uns, genauso wie das Licht.

      Vielen Dank für Deinen Link. Ich schau sicher mal rein. Ich wünsche Dir einen wunderschönen Tag.

      Liebe Grüße

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      • Ja, man kann an allem Schlimmen wachsen; das habe ich auch erfahren.
        Manchmal fände ich es aber auch schön, wenn nichts Schlimmes passiert…
        Liebe Grüße zurück!

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      • Es gibt für mich nichts wirklich schlimmes. Es gibt nur das Leben, wie es nun einmal ist und alles was geschieht hat einen Sinn. Wir können nicht glauben und nicht hoffen, dass alles immer nur wunderschön sein wird, frei von Problemen, Sorgen, Ängsten und allem was das Leben in sich birgt. Ohne Leiden kann es niemals ein Erwachen geben. In meinem Leben hat sich zu 100 Prozent bewahrheitet, dass aus allem vermeintlich schrecklichem etwas wundervolles entstehen kann. Verantwortlich dafür sind wir jedoch selbst. Unbestritten ist das Erwachen und die Einsicht in die Wahrheit, in das eigene Sein unendlich schmerzhaft. Doch gelingt es uns immer wieder durch unsere Schatten hindurch zu gehen, so wachsen wir und lernen und was dann ensteht ist einfach großartig.

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      • Im Grundsatz stimme ich dir aus Erfahrung zu, dass man an Schmerzhaftem wachsen kann, indem man bewusst durch den Schmerz hindurchgeht und daraus Wundervolles erwachsen kann.
        Aber es gibt auch das wahrhaft Schlimme, das keinen Sinn hat, keinen Erkenntnisgewinn bringt, das man nicht verwandeln kann. Nämlich der Tod eines Kindes, das unendlich leiden musste. Auch da muss man durch den Schmerz gehen, um zu sich zurück zu finden, auch das Schöne wieder zu sehen, Glück empfinden, weiter lieben zu können. Doch einen Sinn hat es nicht.
        Ich denke, man muss anerkennen, dass es auch das absolut Schlimme, Schlechte gibt, auch das zu unserem Leben gehören kann. Wir das nicht zu Positivem wandeln können. Sonst zerbrechen wir daran, wenn es sich den Weg zu uns gebahnt hat.

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      • Da ich selbst Mutter bin, ist natürlich die Vorstellung meine Tochter zu verlieren, dass schlimmste, was passieren könnte, so glaube ich. Es mag auf den ersten Blick sinnlos erscheinen, doch ist meine Wahrheit, dass wir mit allen Wesen in unserem Leben einen Seelenvertrag haben und um genau diesen zu erfüllen auf der Welt sind. Ist es denn nicht so, dass wenn wir einen geliebten Menschen verlieren, genau dieses durch den Schmerz gehen…. „Auch da muss man durch den Schmerz gehen, um zu sich zurück zu finden, auch das Schöne wieder zu sehen, Glück empfinden, weiter lieben zu können.“ Genau der Weg ist, den wir gehen sollen um zu wachsen und zu lernen? Liegt dort nicht schon der Sinn dahinter verborgen? Eben das was Du beschreibst, weiter lieben zu können halte ich für das wichtigste Geschenk darin. Das Herz nicht zu verschließen, nicht zu verzweifeln, nicht zu verbittern, nicht in Hass, Wut und Zorn stecken zu bleiben, sondern weiter zu gehen, über das hinaus und sich dabei dennoch selbst zu finden und das innerer Ich. Das wirkliche Ich, welches ausschließlich Licht und Liebe ist. Das ist in meiner Wahrheit eine Transformation und war eine Entscheidung. Damit sehe ich den Tod des Kindes keinesfalls als sinnlos, zumal ich glaube, dass die Seele niemals stirbt. Leicht ist dieser Weg nicht, dass bleibt unbestritten. Doch auch hier erwächst aus tiefstem Leid das größte Glück. Die Fähigkeit dennoch zu lieben.

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      • Das kann ich so nicht sehen. Lieben konnte ich auch vorher schon. So war auch mein Herz nie verschlossen. Aus diesem Leid ist kein Glück erwachsen, denn unser Leben ist trotzdem wieder glücklich, nicht aufgrund dessen. Die einzige Erkenntnis, nämlich was ich alles noch aushalten kann, wäre gewonnen aus unendlichem Leid eines anderen Menschen, auf dessen Kosten. Will ich nicht.
        Ja, die Seele lebt weiter, jedoch belastet mit neun Jahren unendlichen Leides.
        Der Tod und das Leiden von Kindern, sei es durch Krankheit, Verhungern, Ertrinken bleibt für mich sinnlos, inakzeptabel und zutiefst ungerecht, auch wenn es zigtausenfach täglich geschieht.

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      • Es tut mir in der Seele weh Deine Zeilen zu lesen, da ich so großes Mitgefühl empfinde, für Dein entstandenes Leid. Ich kann die Traurigkeit und auch den Zorn den es ganz sicher gegeben hat aus Deinen Zeilen heraus lesen und möchte mir weiteres Urteil dazu auch gar nicht anmaßen, denn nur wer selbst solche Dinge erlebt hat, kann wirklich wissen wovon er spricht.

        Jedoch möchte ich Dir auch sagen, dass aus Deinen Worten ebenso große Herzlichkeit und Wärme spricht, ich nehme an es ist auch ein Gefühl dieser Liebe, von der Du sprichst und die Du in Dir trägst. Ich finde das bewundernswert, zumal ich mich vorstellen kann, wie schwer es sicher manchmal ist, genau diese Liebe zu spüren. Dein Verlust tut mir unendlich leid, da kannst Du Dir sicher sein. Ich denke dennoch, dass nichts im Leben sinnlos ist, erst Recht nicht der Tod. Vielleicht verstehen wir den Sinn dahinter nur manchmal nicht. Vielleicht habe ich auch unrecht in dem wie ich denke. Es ist ja nur eine Meinung oder eben meine kleine Wahrheit. Fühl Dich ganz lieb gedrückt.

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      • Meine Liebe speziell zu Kindern – allen Kindern – ist ungebrochen und es war mir von jeher ein Bedürfnis, auch als Lehrerin, Leid von ihnen zu nehmen, sie aber für kommendes zu stärken. Außerdem sind da ja auch noch die Geschwister, die ebenfalls ein Recht darauf hatten/haben, geliebt und gesehen zu werden. Deren Lebensfreude wieder zu erwecken, sie teilweise auch ins Leben zurückholen – auch in der gemeinsamen Trauer – war eine große Aufgabe. Eine Aufgabe, die uns in unserer Bewältigung gestärkt hat. Das erkenne ich durchaus in großer Dankbarkeit an. Heute geht es allen gut.
        Der Zorn und Widerstand bezieht sich auch nicht auf das, was mir geschehen ist, sondern auf das, was Nele geschehen ist.
        In diesem Zusammenhang will ich auch nicht mein langes Schuldbewusstsein verbergen. Denn Nele war ein Adoptivkind, das ich mit vier Wochen vor dem sicheren Verhungern retten wollte und sie dadurch in ein noch schrecklicheres Schicksal geführt habe. Es bedurfte vieler Gespräche mit meinem Mann und den älteren Söhnen, um dies zu bewältigen, damit abzuschließen.

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      • Vielen Dank, dass Du so offen Deine Geschichte erzählen kannst. Ich möchte das gern unkommentiert genau so stehen lassen, denn Deine Worte sagen und beschreiben alles sehr gut, was es zu sagen gibt. Ich bin nicht erhaben und auch nicht allwissend. Ich verstehe sehr gut, wovon Du sprichst….

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      • Das ist auch ehrlich gesagt ein Thema, zu dem ich nicht besonders viel sagen kann. Mutmaßungen stehen mir nicht zu und glücklicherweise bin ich bisher von einem solchen Schicksalsschlag verschont geblieben. Ich kann sehr deutlich das Leid hinter allem spüren, die Schuldgefühle, die Dich sehr lange quälten und es vielleicht heute sogar noch tun. Ich empfinde größtes Mitgefühl und bin gleichzeitig Dankbar, dass ich einen solchen Weg bisher nicht gehen musste. Doch mich in der Form dazu zu äußern, als dass ich Sichtweisen mitteilen würde, wäre doch sehr vermessen. Zuhören möchte ich und größten Respekt habe ich vor dem Umgang damit Deinerseits und Deiner Familie. Ich kann meine Bewunderung äußern für das was Du hier schreibst und wie Du heute denkst. Ich weiß nicht wie ich geworden wäre oder welchen Weg ich gewählt hätte, angesichts dieses Schicksals. Vielleicht den selben, vielleicht einen anderen. Das kann ich Dir nicht sagen. Und es ist ein zu gravierendes Thema, um das ich da noch bezugnehmen könnte auf mein Gedicht. Oder gar meinen Standpunkt vertreten würde. Ich bin dennoch sehr Dankbar für Deine offenen Worte. Ich denke das ist für Dich nicht besonders leicht so offen darüber zu sprechen und auch das verdient für meine Begriffe doch Respekt.

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  1. In letzter Zeit kam mir immer wieder der Gedanke, dass es diese „coolen Typen“ eigentlich viel besser haben. Nichts berührt sie wirklich. Vorallem scheinen sie keinerlei Kränkungen zu empfinden. Während ich z.B. dasitze und um die vielen toten Koalabärchen und Kängurus weine, leben diese Menschen fröhlich in den Tag hinein, lachen und sind guter Dinge. Und auch nachts werden sie sicher keine Schlafstörungen haben, sondern gut ausgeruht in den nächsten Tag starten.
    Und wenn sie sterben, können sie auf ein lustiges und vergnügtes Leben zurück blicken ohne Leid und Tränen. Während die anderen sich nur an das viele Leid in ihrem Herzen erinnern, dass sie fühlen mussten, weil sie ihr Mitgefühl nicht abschalten konnten.
    Wer also, von den beiden Menschentypen ist da besser dran gewesen in dieser Welt?

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    • Diese Frage kann ich Dir auch nicht beantworten. Das musst Du für Dich ganz allein herausfinden. Ich glaube nur nicht, dass es wahr ist, dass es diesen Menschen besser geht und sie am Ende ihres Lebens glücklich und zufrieden sterben werden.
      Nimm mich zum Beispiel: Ich bin ein sehr empathischer Mensch, mit einer Gabe, von der ich manchmal nicht sicher bin, ob sie Fluch oder Segen ist. Aber mein Ich mit allem was dazu gehört, erlaubt es mir großes Leid wirklich zu fühlen. Tiefen Schmerz, tiefe Traurigkeit, genau über solche Dinge, wie Du sie beschreibst. Aber die Empathie und mein ich ermöglichen mir auch unendliches Glück und Freude zu empfinden. All die wunderschönen Dinge und Menschen um mich herum und in meinem Leben zu sehen, auch wenn es nur ganz winzige Kleinigkeiten sind. Ich kann tiefe Liebe wirklich fühlen, muss auch nicht groß nach meinen Emotionen suchen. Sie sind da. Ich sehe das leuchtende Blau am Himmel, liebe den Regen, die Sonne, wachsende Blumen, das Meer und noch viele andere Dinge und ich kann mich an ihnen erfreuen wir ein kleines Kind. Auch kann ich mein eigenes Kind sein leben, ohne mir dabei dumm vorzukommen, weil ich fühlen kann, wie wundervoll das Leben ist. Nicht immer und in jeder Lebenssituation, aber doch die meißte Zeit und jeden Tag finde ich irgendetwas, dass mich egal was passiert ist mit Gkück, Freude und Dankbarkeit erfüllt. Nun nimm einen Menschen, wie ich sie beschrieben habe. Ich denke sie sind zu bemittleiden. Auch sie tragen ihr Leid in sich und glücklich sind sie fast nie. Das Scheinen nach außen hin, die Gleichgültigkeit, sind eine erlernte Strategie der Kindheit und dient reinem Selbstschutz. Es verhindert vielleicht das fühlen intensiven Schmerzes, doch es verhindert genauso das glücklich sein und die Schönheit aller Dinge zu sehen. Niemals sind sie mit etwas zufrieden, streben nach immer mehr, brauchen immer mehr. Zumeist ist das Geld und Macht. Doch sie fühlen sich innerlich leer. Sie sind innerlich leer, denn sie bekommen keinen Zugang zu ihrem inneren Sein und wissen so auch nicht, was sie wirklich brauchen. Nein für mich sind diese Menschen keinesfalls besser dran. Ich für meinen Teil würde jedenfalls nicht tauschen wollen.

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