Schwarzer Holunder

Geschichte, Magie & Mythologie

Das Wort Holunder stammt von dem althochdeutschen Wort Holuntar (Holun = hohl, heilig, günstig, gnädig) ab. Tar kommt von Baum oder Strauch.

Der lateinische Name des Strauchs, Sambucus, geht wahrscheinlich auf die Sambuche zurück, ein harfenähnliches altgriechisches Instrument, das aus Holunderholz gefertigt wurde.

Allein in der deutschen Sprache gibt es eine Vielzahl von Ausdrücken für den Holunder: Attich, Alhorn, Betschel, Elder (engl.), Ellhorn, Flieder, Fliederbusch, Holder, Holler, Huskolder, Kelkenbusch, u.v.a. Namen.

Der Hollerbusch ist ein uralter mystischer Hausstrauch, welcher schon immer die Nähe zu Menschen suchte. In der Tat wächst er am liebsten im Schutze von Scheunen und nah an Bauernhöfen und Bauerngärten. Der anspruchslose Strauch gedeiht am liebsten auf Wasseradern und findet auch auf den kargsten Böden die notwendigen Bedingungen für sein üppiges Wachstum.

Der Hollerbusch (Holunderbaum) wurde von den Skandinaviern als Verkörperung der Göttin Hel angesehen. Selbst bis ins späte Mittelalter bezeichnete man den heiligen Baum noch als Hel- oder Elfenbaum. In Dänemark wurden vor allem die älteren Bäume als „Hyldemoer“, was so viel wie Hel-Mutter oder Holunder-Mutter bedeutet, verehrt und angebetet. Da Hel auch als Totengöttin galt, spielte der ihr geweihte Baum im heidnischen Totenkult eine zentrale Rolle. Lange Zeit wurden die Grabkreuze aus dem Holz des Holunderbaumes, der auf dem Grundstück des Verstorbenen wuchs, gezimmert. Es soll vorgekommen sein, dass ein solches Kreuz wieder ausgetrieben hat. Noch heute steckt man in Tirol Holunderzweige in die Gräber, verbunden mit der Hoffnung, dass sich frische Triebe zeigen. Das gilt als Zeichen dafür, dass der Verstorbene gnädig aufgenommen wurde. Tote wurden vielerorts auf Holunderreisig gebettet und bei der Totenwache wurde Holundertee getrunken. Der Teebrauch ist gelegentlich heute noch zu finden.

Frau Holle (Hollerbusch), ein anderer Name der Göttin Hel, wurde ursprünglich als milde und freundliche Göttin gepriesen und nach Einführung des Christentums zum Spukgeist degradiert. Dieses Image hat sich jedoch glücklicherweise wieder ins Gegenteil verkehrt, so dass sie heute in den Köpfen der Kinder weiterlebt. Wenn „Frau Holle“ ihre Betten macht und die Kissen kräftig schüttelt, dann schneit es auf Erden. Die Schneeflocken bringen dem Feld und den Wiesen für das kommende Jahr frische Lebenskräfte aus kosmischen Sphären. Der Schnee ist mit den duftig weißen Holunderblüten gleichzusetzen.

Das grüne, lichthafte Reich der Frau Holle ist, wie wir aus dem gleichnamigen Märchen der Gebrüder Grimm erfahren zugleich das Totenreich. In dieses Reich jenseits von Zeit und Raum gelangen diejenigen, die ihren „Lebensfaden“ verloren haben. Selbstverständlich spielt der Holunder als Baum der Totengöttin eine zentrale Rolle in der alten keltischen, germanischen und slavischen Totenkultur. Schon der römische Schriftsteller Tacitus berichtet von den keltisch- germanischen Stämmen, dass diese ihre Toten mit dem Holz von Eiche, Linde, Wacholder und Holunder bestatteten. Noch immer gilt der Holunder als Friedhofsbaum. Schon in der Steinzeit scheint die Assoziation mit dem Tod bestanden zu haben, denn die Form des Holunderblattes (ebenso die des Weidenblattes) wurde als Muster für die todbringenden Pfeilspitzen benutzt.

Der Holunderbaum wurde auch immer als Tor zur Unterwelt gesehen. Wer unter diesem Baum einschläft, wird bald Zwerge, Gnome und Kobolde spüren. In Schweden sagte man, dass man am Mittsommerabend unter blühendem Holunder den Elfenkönig mitsamt Hofstaat erspähen könnte.

In der Sommersonnenwendzeit, wenn der Holunder in der Blüte steht, schenkt man ihm besondere Aufmerksamkeit. Im ganzen Alpenraum isst man zu Johanni die in Bierteig frittierten Blütendolden. Derjenige, der am meisten von den süßen „Holderküchle“ herunterkriegt, wird auch am höchsten über das Sonnenwendfeuer springen können. Die Allgäuerinnen bewahrten das Backfett von den Holunderküchlein auf und verwendeten es als Heilsalbe. Im Lechrain wurde an Johanni mittags ein blühender Zweig gebrochen und als Heilmittel „gegen alle Krankheiten“ aufbewahrt. In Sardinien holte man sich einen solchen Zweig vor Sonnenaufgang, um damit jene Tiere zu heilen, die der böse Blick getroffen hatte.

In der magischen Sonnenwendnacht, der Johannisnacht, setzten die Strukturen des Alltags aus und es öffnet sich ein Blick in die Zukunft. Es ist Losnacht. Der Baum der Holle leistet dabei besonders den Mädchen, die sich nach einem Mann sehen, gute Dienste. In Kärnten schütteln sie den Baum und sprechen dazu den Vers:

„Hollerbam, i schüttl di,
Heiliger Johannis, i bitt, di,
Lass mir den Tram erschein,
Welcher dass mein Mon wird sein.“

Erst sechs Monate später, in der Thomasnacht (Wintersonnenwende), war es den jungen Frauen wieder möglich, das Orakel des Holunders zu befragen.

Weitverbreitet war früher der Glaube, dass der in der Nähe des Hauses gewachsene Holunderbusch, die „Hof- und Hausgötter“ beherbergt. Die Schweden verwöhnten dort ihre Hausgeister mit Milchopfern, bei den Germanen gab es Bier und Brot für die Erdgeister.

Der Holunder wurde auch als „Apotheke der Bauern“ bezeichnet. Für alle Wehwehchen musste er herhalten. Man vergrub Zähne, Haare und Nägel in ihrem Schatten, um so magischem Missbrauch vorzubeugen. Band man einen eitrigen Lappen in die Zweige, konnte der gepeinigte Kranke genesen. Denn durch dieses Ritual wurde dem Baum die Krankheit „angehängt“. Es zeugen unzählige regional unterschiedliche Zaubersprüche davon, dass dem Hollebaum heilende Zauberkräfte nachgesagt wurden. Ein alter Brauch besagt, dass man vorm Vorbeigehen, an einem Holunderbaum, den Hut zu ziehen oder das Knie zu beugen hat.

Ebenso wurden Sprüche aufgesagt, um dem Holunder die Krankheit zu übergeben.

„Weil ich es nimmer mag, hast du‘s jetzt Jahr und Tag“.

„Zweig, ich bieg´ dich nieder; Fieber bist mir zuwider; Holunderast, ich heb´ dich auf; Kopfweh setz´ dich hurtig drauf.“

Damit sollte erreicht werden, dass der Holunder die Zipperlein aufnimmt. Es galt als gesichert, dass ein Mensch vom Rheumatismus befreit würde, wenn er ein Stückchen Holunder auf der Haut trug.

Für das Landvolk, dass sich kaum die Medizin der Doktoren leisten konnte, war der nahe am Haus wachsende Holunder die wichtigste Heilpflanze. Der geflügelte Spruch sagt es noch immer:

„Rinde, Beere, Blatt und Blüte,
Jeder Teil ist Kraft und Güte,
Jeder segensvoll.“

Aus den zur Sommersonnenwende gesammelten Blüten brauten die Großmütter einen das Immunsystem stärkenden, schweiß- und harntreibenden Tee, der bei Grippe, Erkältung, Rheuma, Masern und Scharlach getrunken wurde. Die moderne Phytotherapie hat diese Heilwirkung bestätigt und setzt die Infusion zudem erfolgreich bei Heuschnupfen und Stirnhöhlenentzündung ein.

Aus den purpurschwarzen Beeren kochten die Hausfrauen ein darmreinigendes Mus. Eine heiße, gesüßte Holunderbeerensuppe war eine Kultspeise, die die Menschen auf die kalte Jahreszeit vorbereiten sollte. Holunder Mus und Holunderlatwerge waren in der vitaminarmen Winterzeit eine willkommene Beigabe zum täglichen Brot. Neueste Forschungen belegen inzwischen eine Immunsystem stimulierende und nervenstärkende Wirkung der Beeren. Sie kommen sogar als Begleittherapie bei der Krebsbehandlung in Betracht, da der blaue Farbstoff die Zellatmung allgemein günstig beeinflusst.

Auch die Blätter konnten zu verschiedensten Heilmitteln verarbeitet werden. Sie wurden im Sommer gesammelt und mit Schweinefett zu Salben für Prellungen, Geschwülste und Frostbeulen verkocht. Die im Herbst „geerntete“ Rinde war als Mittel gegen Verstopfung geschätzt. Ein weitverbreiteter Aberglaube sagte, dass die nach unten geschabte Rinde als Abführmittel wirkt, nach oben geschabt jedoch zum Erbrechen reizt.

Neben der heilenden Wirkung für den Menschen, hoffte man mit dem Holunder auch Kuh und Kalb vorm „Verhexen“ zu bewahren, wenn man die Nachgeburt unterm Holunder begrub. Glaubte man ein Kind sei „verschrieen“, also verhext, konnte es durch das Vergraben seines Hemdchens vom Zauberbann erlöst werden. Und um es erst gar nicht so weit kommen zu lassen, schüttete man ebenfalls das Badewasser kleiner Kinder dort aus. Eine Wiege mit Holunder zu schmücken, galt als besonders gefährlich. In diesem Fall würden die Feen das darin liegende Baby mitnehmen. Als Beweis dafür, dass der hauseigene Holunderbusch „seine“ Menschen liebt, galt das Gerücht, dass der Strauch eingehen würde, sobald Haus und Hof (z.B. durch Auszug der Bewohner) verlassen wären.

Es galt als grobes Vergehen, wenn nicht gar als Sünde, den Holunderbaum achtlos zu stutzen oder sein Holz zu verbrennen. Als Strafe, so nahm man an, würden die dort gebundenen bösen Zauber auf den Frevler übergehen. Unglück, vermutlich sogar der Tod, würden sein gerechter Lohn sein. Es war außerdem zu befürchten, dass der Teufel durch den Schornstein gefahren käme, wenn man das Holz im heimischen Herd verbrannte.

Noch bis ins 18. Jahrhundert war der Glauben verbreitet, dass Unheil demjenigen droht, der einen Holunderbaum fällt. Deshalb entschuldigte man sich in Bayern, Schwaben und im Elsass bei ihm für das bevorstehende Fällen oder Beschneiden. Man bat den Baum um Erlaubnis, um ihn nicht zu verärgern und damit die Wirkung seiner Heilkraft einzubüßen.

Wer allerdings schon mit Gevatter Tod in Berührung gekommen war, wie etwa Witwen und Waisen, der konnte ungestraft das Holz des Holunders sammeln und verfeuern. War es für den Normalsterblichen jedoch unumgänglich, Hand an den geheiligten Baum zu legen, so musste entsprechend Vorsorge getroffen werden. Mit Bittsprüchen und kleinen Opfergaben versuchte man, die Pflanze gnädig zu stimmen.

Auch bei den Kelten war der Holunderbaum mit Gut und Böse behaftet: Sowohl die schwarze Erdgöttin Morrigan und zugleich auch Lichtgöttin Brigid wurden mit ihm in Verbindung gebracht. In Schweden erzählt man den Kindern, dass man in der Nacht der Sommersonnenwende die Göttin von einem Holunderbusch aus sehen könne. In Dänemark gibt es die Sage, dass die Hyldemoer, die Hollermutter, im Holunder wohne und jeder Strauch das Tor zum unterirdischen Reich sei.

In den ländlichen Gebieten des nördlichen Europas, vor allem in Dänemark, wird der Holunder noch immer als Geburtsbaum verehrt. Mutter Ellhorn hilft den Schwangeren und den gebärenden Frauen. Die Schwangere, die die Zweige des Holunders berührt, versichert sich der Nähe und Güte der Holle und der Ahnen. Dieser Glaube muss im keltisch- germanischen Heidentum überall verbreitet gewesen sein.

Und natürlich auch in Sachen Liebe maß man dem Holunder weitreichende Fähigkeiten zu: So wurden aphrodisierende Liebesgetränke aus den Blüten und Beeren zubereitet und wenn der Baum am Johannistag blühte, sollte auch die Liebe erblühen. Dem jungen Brautpaar streute man zur Hochzeit Holunderblätter. Küsste eine Frau einen Holunderbusch, so erfüllte sich sehr rasch ihr Kinderwunsch, so war man sich sicher.

Wegen dieser unzähligen Assoziationen bevorzugten die Hexen für ihre Zauberstäbe Holunderholz. Es gab jedoch auch die Vorstellung, dass der starke Eigengeruch des Holzes Hexen abschrecken würde. Daher besagen etliche Überlieferungen, dass man sich mit einem Holunderbüschel, am letzten Apriltag geschnitten und über die Eingangstür gehängt, vor Hexen und bösen Geistern schützen kann. Das gleiche gilt für Amulette, die aus Holunderholz gefertigt sind.

Holunder galt auch als bevorzugte Zutat, die die Hexen für ihre unheilvollen Rezepturen verwendeten. Das rötliche Holz des Zwergholunders ließ die Vermutung zu, dass unter seiner Rind Blut fließt. Auch sollte die Pflanze nur dort gedeihen, wo reichlich Menschenblut vergossen wurde.

Zum Aussehen des Baumes, der einst der Großen Göttin heilig war, gibt es viele Sagen und Geschichten. Die weißen Blüten und die schwarzen Beeren, also die Gegensätze, verkörpern das Leben und den Tod. Auch in die christliche Mythologie hat der Baum Zugang gefunden. Die Schrunden auf den Holunderzweigen sollen daher rühren, dass Jesus von seinen Folterknechten mit Holunderruten gepeinigt wurde. Diese Überlieferung erklärt den schlechten Ruf des Baumes. Im Widerspruch dazu heißt es aber auch, dass Maria die Windeln des Christkindes auf seinen Zweigen getrocknet habe. Und weiter wird berichtet, dass sich der Verräter Judas am Holunderbaum erhängt habe. Also ist auch hier die zweifache Bedeutung zu finden.

Wenn man Holunder bei sich trägt, ist man vor Angriffen jeglicher Art geschützt. Auch wenn man Äste vor die Fenster oder Haustür hängt, bleibt den negativen Mächten das Haus verschlossen. Bei einer Entfluchung spielte der Holunder eine große Rolle. Holunderbeeren unter das Kopfkissen gelegt, helfen beim Einschlafen. Früher propfte man Zahnschmerzen auf den Holunder. Wer Zahnweh hatte, begab sich mit einem Messer zum Holunder und sprach dreimal:

Liebe Frau Hölter,
Leih mir ein Spälter,
Den bring‘ ich euch wieder.

Dann löse er ein Stück von der Rinde ab, schneide sich einen Span aus dem Holz und gehe nach Hause. Hier ritze er mit dem Spane das Zahnfleisch, bis das Holz blutig ist, und füge es wieder in den Stamm, um das Weh auf den Holunder zu übertragen.

Aus den etwas dickeren Ästen können Flöten hergestellt werden, mit denen man Geistwesen herbeirufen kann. Auch Zauberstäbe wurde seit jeher aus Holunderholz gefertigt.

In der Naturkosmetik gilt ein Blütenaufguss (3 – 5 Blütendolden mit 1 l kochendem Wasser übergießen und bis zum Erkalten auslaugen lassen) als hervorragendes Mittel bei unreiner Haut. Täglich angewendet, soll ein Erfolg rasch sichtbar sein.

Der einst so heilige Baum hat schon lange seinen Nimbus verloren. Doch immer mehr Menschen sehnen sich nach dem ursprünglichen und kehren zu alten Traditionen zurück. So kann man auch in unseren Tagen immer mehr Menschen beobachten, die sich dem Holunder ehrfürchtig nähern, und sei es auch nur um seine Blüten oder Früchte zu ernten.

Räuchern mit Holunder

Eine Holunder-Räucherung ist ein sehr magisches Räucherwerk. Es wird für Schutzräucherungen verwendet und wir können damit unser Schicksal befragen. Holunder zu räuchern war schon immer sehr magisch und geheimnisvoll. Daher wurde gerade bei sehr kräftezehrenden Situationen dieser Strauch viel verwendet.

Magische Eigenschaften

Schützend, heilend, beruhigend, voraussagend

Magische Sammelzeit

Holunder wird für Räucherwerke oder magische Handlungen bei Vollmond gesammelt. Am besten zur Sommersonnenwende, wenn bis dahin die Blüten noch nicht abgeblüht sind.

Element

Das Element des Holunders ist das Wasser.

Holunder räuchern beflügelt die Menschheit seit eh und je. Bei den Germanen war der Holunder der Schutzbaum der Familie. Wie wir schon erfahren haben, darf sein Holz nicht als Feuerholz verwendet und verbrannt werden, denn damit zieht man das Unglück herbei und lässt die eingeschlossenen Geister durch das Feuer wieder frei. Dadurch kommt das Unheil über einen. Deshalb immer mit größter Vorsicht, wenn man mit dem Holunder Feuer macht. Denn Holunder zieht alles Unheil des Grundstücks und dessen Bewohner in sein Erdreich und durch die Verbrennung des Holzes würden wir dieses Unheil in unseren Räumen wieder freilassen. Dieser Brauch war früher im Zigeunerglauben fest verankert. Bei ihnen war Holunderholz als Feuerholz ein Tabu.

Bei einer Räucherung mit den getrockneten Blüten können wir unser Schicksal befragen. Durch seinen Rauch erhalten wir eine leicht beflügelte Atmosphäre, die unserem Geist den richtigen Zeitpunkt vermittelt, um eine Sache, die wir schon lange vor uns herschieben endlich in Angriff zu nehmen und zu Ende zu bringen. Auch wenn wir traumatische Erlebnisse durchgemacht haben, kann eine Holunder-Räucherung uns eine andere Sichtweise geben. Er wird und wurde in alten Zeiten immer als Schutzräucherung benutzt.

Mit Holunder räuchern heilt unsere Seele und fördert den Schlaf, sodass wir zur Ruhe kommen können. Dafür werden ebenfalls die getrockneten Blüten verwendet. Um eine heilende und klärende Räucherung zu vollziehen, sollte der Holunder pur verräuchert werden. Gerne wird der Holunder auch bei Ahnenräucherungen verwendet. Hier kommen die Blüten und die Blätter in getrockneter Form zur Anwendung.

Zum Räuchern kann auch ein wenig das Holunderholz den Räucherungen beigemischt werden. Ansonsten verwendet man das Mark, die Blätter, die Blüten (getrocknet) und die getrockneten Beeren. Holunder mischt man gut mit Johanniskraut, (eines der Sonnenkräuter) und/oder Ampfer zu einem magischen Räucherwerk.

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