Pflanzliches Antibiotikum

Antibiotikum selbst herstellen

Zutaten:

1 Glas mit Schraubverschluss 250 ml

¼ des Glases Fichtenspitzensirup
1 Zwiebel, klein gehackt
4 große Knoblauchzehen, klein gehackt
2 TL Kurkuma
Honig

Zubereitung:

Die Zwiebel, Knoblauchzehen und Kurkuma zu dem Fichtenspitzensirup in das Glas geben. Das Ganze mit dem Honig auffüllen und gut durchrühren. 6-24 Stunden ziehen lassen und alle 2 Stunden einen TL davon einnehmen.

Ich benutze es, wenn ich Zahnschmerzen aufgrund von Bakterien und entzündetem Zahnfleisch habe und mir hilft es wunderbar.

Fichtenspitzensirup, Zwiebel und Honig lassen sich aber auch bei Erkältungskrankheiten einsetzen. Die Zwiebel ist ein altes Hausmittel bei Erkältungen. So kann zum Beispiel Zwiebeltee mit Honig Halsschmerz und Husten lindern. Bei Mittelohrentzündungen sind warme Zwiebelwickel eine schmerzlindernde Lösung. Ich behandle damit Husten und Schnupfen, nehme aber auch zwischendurch mal ein Löffelchen im Tee, weil ich es lecker finde und das Immunsystem gestärkt wird.

Das Abwehrsystem eines durchschnittlich gesunden Menschen kann mit den gängigsten Krankheitserregern fast immer allein zurechtkommen. Dazu bedarf es manchmal etwas mehr Ruhe und Schlaf, einer gesunden Ernährung und mentaler Ausgeglichenheit. Wenn du also gestresst bist, dich schlecht ernährst oder die Seele durch Probleme in der Beziehung oder im Job belastet ist, bist du anfälliger für Krankheitserreger. Sobald du die ersten Anzeichen einer Infektion entdeckst, solltest du zuerst einmal einen Gang zurückschalten, und deinem Körper das geben, was er zur Selbstheilung benötigt.

Oft ist es der Drang, sofort wieder fit zu werden, der uns zu Antibiotika greifen lässt. Wie bei fast allem haben kurzfristig gedachte Lösungen aber langfristige Nachteile. Überlege also gut, wie viel Zeit du deinem Körper zur Selbstheilung geben möchtest und kannst. Besprich deine Situation offen mit deinem Arzt und frage nach pflanzlichen Alternativen zu synthetischen Antibiotika.

Zahlreiche Pflanzen enthalten Wirkstoffe, mit denen sie sich selbst und auch uns Menschen vor krank machenden Keimen schützen können. Im Gegensatz zu klassischen Antibiotika wirken sie nicht nur gegen Bakterien, sondern häufig auch gegen Viren und Pilze. Diese pflanzlichen Wirkstoffe können bei leichten und mittelschweren Infektionen eingesetzt werden. Ein weiterer Vorteil: Sie haben in der Regel keine Nebenwirkungen, führen nicht zu Resistenzen und schonen nebenbei auch unsere Darmflora, die durch klassische Antibiotika in Mitleidenschaft gezogen wird. Nach deren Einnahme kann es zu Magen-Darm-Beschwerden oder Durchfällen kommen.



Ätherische Öle tun bei Erkältungen nicht nur gut, sie wirken auch entzündungshemmend und – das haben diverse Studien ergeben – manche wirken sogar gegen multiresistente Bakterienstämme. Pflanzen mit ätherischen Ölen sind zum Beispiel: Kamille, Salbei, Eukalyptus, Australischer Teebaum sowie die Küchenkräuter Thymian und Oregano. Einziger Nachteil: Die meisten Untersuchungen fanden bisher nur im Labor und nicht am Patienten statt.

Kreuzblütler wie Meerrettich und Kapuzinerkresse sowie fast alle Liliengewächse, zum Beispiel Knoblauch, wirken ebenfalls antibiotisch.

In Pflanzen enthaltene Senföle können nicht nur bakterielle Infekte hemmen, sondern auch Influenzaviren. Auch sie sind zum Beispiel im Meerrettich und in der Kapuzinerkresse enthalten.

Extrakte der Kapland-Pelargonien Wurzel tragen bei einer Atemwegsinfektion zu einer schnelleren Gesundung bei, weil sie das Immunsystem stärken.

Der Wirkstoff Artemisinin, der natürlich im Beifuß vorkommt, wird bereits weltweit gegen Malaria eingesetzt.

Der Rote Sonnenhut hat eine Immunsystem-anregende Wirkung.

Hopfen wirkt ebenfalls antibakteriell.

Das Pflanzenreich hält Millionen von Verbindungen bereit, die unserem Körper auf unterschiedlichste Art helfen können. Manche von ihnen bekämpfen Bakterien direkt, andere binden sie und leiten sie schnell aus, wiederum andere stärken unsere Blutgefäße und Zellen, um das Eindringen von Krankheitserregern zu erschweren. Zu ihnen gehören Schleimstoffe, Flavonoide, Gerbstoffe, Bitterstoffe und ätherische Öle. Jede Pflanze und jeder Pflanzenteil verfügen über eine ganz eigene Kombination dieser Stoffe. Zusammen unterstützen Sie unseren Körper dabei, mit Krankheitserregern fertig zu werden, ohne positiv wirkende Bakterien zu beeinträchtigen. Mit ihnen kannst du dein Immunsystem nachhaltig stärken und wirst nicht nur resistenter gegen Bakterien, sondern auch gegen Viren.

Es sind vor allem die in zahlreichen Pflanzen – darunter auch in der Kapuzinerkresse – enthaltenen Senföle, die im Hinblick auf einen Antibiotika-Ersatz so vielversprechend sind. Der natürliche Stoff wirkt nicht nur antibiotisch, sondern hemmt sogar die sogenannten Biofilme der Bakterien. Das sind jene Abwehrmechanismen der Keime, die sie vor herkömmlichen (chemischen) Antibiotika schützen. Besonders für Patienten mit Blasenkatheter ist das von Vorteil, hat die „Arbeitsgruppe Naturstoffbasierte Arzneimittelentwicklung“ der Uniklinik Freiburg unter der Leitung von Professor Uwe Frank bei ihren Forschungen beobachtet. Denn gerade auf Plastikoberflächen wie Schläuchen bilden Bakterien solche Biofilme. Außerdem haben die Wissenschaftler festgestellt, dass sich nach dem Einsatz eines Antibiotika-Ersatzes auf pflanzlicher Basis dort weniger Bakterien erneut ansammeln, was bei den chemischen Alternativen hingegen sehr häufig vorkommt. Das macht Senföle im Kampf gegen multiresistente Keime schon fast unschlagbar.

Viele Gartenkräuter sind schon seit jeher als Heilpflanzen bekannt, gerieten aber durch die Entdeckung chemischer Wirkstoffe aus dem Fokus der Wissenschaft. Dabei lohnt es sich, ihnen einen Platz im Kräutergarten oder dem Balkonkasten zu reservieren: Wer nämlich die ein oder andere Pflanze kultiviert, die antibakterielle und weitere heilsame Eigenschaften hat, der kommt in manch einem Fall vielleicht ohne teure Medikamente aus.

Knoblauchsrauke

Die Knoblauchsrauke wurde früher zu Heilzwecken verwendet. Sie wirkt antiseptisch, leicht harntreibend und schleimlösend. Man sagt ihr darüber hinaus auch antiasthmatische Eigenschaften nach. In der Volksmedizin wurden aus den Blättern Breiumschläge zur Behandlung von Insektenstichen und Wurmerkrankungen hergestellt. Das frische Kraut wirkt blutreinigend und harntreibend. Ebenso ist es schleimlösend und hat einen positiven Einfluss bei Asthma, Husten und Bronchitis.

Schwarzer Holunder

In der Volksmedizin wird Holunder stets bei Fieber, Erkältungskrankheiten und Harnwegs­entzündungen eingesetzt. In Blättern, Rinde und den unreifen Beeren des Hollers ist der Giftstoff Sambunigrin, ein Glykosid, enthalten. Deshalb sollten auch Blätter und schwarze Holunderbeeren nicht roh verzehrt werden. Ein Holunderstrauch im Garten ist so wertvoll wie eine ganze Apotheke. Der Holunder gehört seit eh und je zu den populärsten Volksheilmitteln und spielt in der Heilkunde und auch im Glauben der Menschen eine wichtige Rolle. Wie sehr man diesen Baum schätzt, bestätigt der Volksmund: „Vor dem Holunder sollst du dich verneigen und den Hut ziehen.“ Die Macht des Holunders sah man als eine Macht über Leben und Tod. Nicht umsonst heißt ein altes Sprichwort: „Rinde, Beere, Blatt und Blüte, jeder Teil ist Kraft und Güte.“

Fichte

Die Fichte ist schon seit alters her ein weit verbreitetes und geachtetes Heilmittel. Sprosse und Nadeln sowie Harz (Terpentin) wurden und werden bei verschiedenen Krankheiten angewendet. Als Heilpflanze werden in diesem Zusammenhang Fichte und Tanne gleichzeitig behandelt. Die Fichtenheilmittel wirkten antiseptisch, durchblutungsfördernd, entzündungshemmend, harn- und schweißtreibend sowie hustenstillend, schleimlösend und auch krampfmildernd. Diese Mittel können bei Bronchitis, Husten, Hals- und Lungenkrankheiten angewendet werden. Auch Rheuma, Blasenentzündung, Krampfadern und Hautkrankheiten, speziell Frostbeulen, können behandelt werden.

Wiesensalbei

Die Anwendungsgebiete sind ähnlich wie beim Echten Salbei. So wirkt Wiesensalbei ebenfalls antibakteriell und entzündungshemmend und lindert Krämpfe, weshalb er bei Erkrankungen der Atemwege und Verdauungsbeschwerden Verwendung findet. Auch zur Hemmung von Schweiß und bei Menstruationsbeschwerden kann das Heilkraut eingesetzt werden.

In der Gesamtheit können die Inhaltsstoffe des Wiesensalbeis folgende Wirkungen haben:

  • spasmolytisch (krampflösend)
  • antiseptisch
  • adstringierend (zusammenziehend)
  • entzündungshemmend
  • schweißhemmend

Quellen:

www.br.de

https://www.smarticular.net/pflanzliche-antibiotika-die-deinem-koerper-sanft-und-effektiv-helfen/
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