-Misteln- Geschichte, Magie & Mythologie

Wissenswertes:

Die Mistel weist in Wachstum, Entwicklung und Vermehrung viele Eigenarten auf, die sie von den „normalen“ Pflanzen abhebt. Rudolf Steiner, den Begründer der Anthroposophie, hat das schon Anfang des 20. Jahrhunderts unter anderem dazu veranlasst, die Mistel als Heilpflanze in der Krebstherapie zu empfehlen.

Mehr als zwei Drittel der Krebspatienten wenden heute zusätzlich zu konventionellen Therapieverfahren auch Arzneimittel und Verfahren aus der Naturheilkunde an. Die mit Abstand am häufigsten eingesetzten pflanzlichen Arzneimittel sind Mistelpräparate. Gleichzeitig ist die Mistel inzwischen das am besten erforschte komplementärmedizinische Therapieverfahren in der Onkologie.

Heute liegen über 140 klinische Studien zur Misteltherapie bei verschiedenen Tumorarten vor, zum Beispiel bei Brust-, Darm-, Bauchspeicheldrüsen- und Lungenkrebs. Es wurden verschiedene Fragestellungen untersucht: Lebensqualität, Tumorrückbildung, Überlebenszeit sowie die Verringerung von Nebenwirkungen konventioneller Therapien. Die stärkste Evidenz für die Misteltherapie wurde in mehreren Studien für die Verbesserung der Lebensqualität und die Verringerung der Nebenwirkungen von konventioneller Chemo- und Strahlentherapie gefunden. Inzwischen liegen auch Studien vor, die eine Verlängerung der Überlebenszeit zeigen: So konnte eine 2013 publizierte randomisierte Studie zur „Misteltherapie bei fortgeschrittenem Bauchspeicheldrüsenkrebs“ eine Verlängerung des Überlebens nachweisen.

Diese und viele weitere interessante Ergebnisse sind auf der sehr gut sortierten Website www.mistel-therapie.de zusammengefasst. Dort erfahren Sie alles Wissenswerte über die Wirkungen einer Misteltherapie bei Krebs sowie über Nebenwirkungen und Gegenanzeigen, die Kostenerstattung, die verschiedenen Präparate, Inhaltsstoffe und Hinweise zur Anwendung.

Die Inhalte sind sowohl für eine fachliche Zielgruppe, also ÄrztInnen, WissenschaftlerInnen und JournalistInnen als auch für PatientInnen aufbereitet. Eine Übersicht zu den häufigsten Fragen und Antworten sowie interessante Angaben zu den Besonderheiten der Mistelpflanzen runden das reichhaltige und offen zugängliche Informationsangebot ab. Alle Informationen sind ab sofort auf Deutsch und Englisch verfügbar.

Alle Infos zur Misteltherapie unter www.mistel-therapie.de

Geschichte, Magie & Mythologie

Nur den höheren göttlichen Wesenheiten selbst traute man es zu, eine Pflanze zu schicken, die im Zwischenreich gedieh, nicht in der Erde und nicht in der Luft. Den Druiden der gallischen Kelten war diese Pflanze des Zwischenreiches- Soliacos – höchst heilig, wenn auch nicht unbedingt aus den von Plinius in seiner „Naturalis Historia“ erwähnten Gründen.

Gaius Plinius Secundus Maior, auch Plinius der Ältere, war ein römischer Gelehrter, Offizier und Verwaltungsbeamter, der vor allem durch die Naturalis Historia, ein enzyklopädisches Werk zur Naturkunde, Bedeutung erlangt hat. Er starb während des großen Vesuvausbruchs im Alter von etwa 55 Jahren.

Plinius erfasste in dieser Enzyklopädie in insgesamt 37 Bänden das naturkundliche Wissen seiner Zeit. Es waren nicht seine eigenen naturkundlichen Erfahrungen und die mit fremden Kulturen. Vielmehr hatte er in erster Linie das Wissen aus 2000 Büchern von mehr als 100 Autoren zusammengetragen, womit auch sein Wissen über die Druiden, ihre Rituale und ihre philosophische Weltsicht schlicht aus anderen Quellen stammt. Über die Mistel berichtet er wie folgt.

Danach brachten die als „Druiden“ bezeichneten geistlichen Führer ihre rituellen Opfer (nur) unter „Mistel-Eichen“ dar. „Sie führen zwei weiße Stiere hinzu, der Priester, mit einem weißen Kleide angezogen, besteigt alsdann den Baum; er schneidet sie (die Misteln) mit einer goldenen Hippe (sichelförmiges Schneidwerkzeug) ab, und man fängt sie in einem weißen Tuch auf.“ Dann opferten sie die Tiere und baten die Gottheit, die dargebrachten Zweige zu segnen. „Sie halten sie auch für eine Arznei gegen alles Gift“.

In der mythologischen Überlieferung galt die Mistel als Schlüssel zur Unterwelt. Ihre älteste mythologische Charakterisierung entstammt der „Aeneis“. (Aeneis oder veraltet Äneide ist ein Epos, das der lateinische Dichter Vergil auf der Grundlage insbesondere der Homer zugeschriebenen Ilias und Odyssee gestaltete.) Darin zeigt Vergil (70 bis 19 vor der Zeitrechnung), wie die Mistel als „goldener Zweig“ den nach Erkenntnis strebenden Aeneas auf seinem gefahrvollen Weg durch die Unterwelt schützte.

Um kaum eine andere Pflanze ranken sich so viele Mythen und Legenden. Griechen, Kelten und Germanen galt die Mistel als Zeichen der Götter, denn sie wächst zwischen Himmel und Erde. Druiden ernteten Misteln für kultische Zwecke mit einer goldenen Sichel. Dabei durften sie nicht den Boden berühren. Um ihre magische Wirkung zu bewahren, wurden sie mit weißen Tüchern aufgefangen. Die germanische Mythologie beschreibt, dass Odins Sohn Balder, der Sonnengott, durch einen Pfeil aus Mistelholz getötet wurde. Zu seiner Wiedergeburt, der Wintersonnenwende, soll ein Mistelzweig am Haus böse Geister abwehren.

In griechischen Mythen erzählte man sich, wie der Götterbote Hermes die Seelen der Verstorbenen zum Hades begleitete und die Pforte mit einem Mistelzweig öffnete.

In der nordischen Mythologie spielte die Mistel ebenfalls eine herausragende Rolle. Freya wollte ihren Lieblingssohn Baldur, den Leuchtenden, beschützen und nahm deshalb allen Wesen dieser Welt das Versprechen ab, ihren Sohn nicht zu verletzen. Nur die Mistel übersah sie, die unscheinbar im Gestrüpp wuchs. Dem listigen Loki aber entging das nicht. So sorgte er dafür, dass Baldur von einem Pfeil aus Mistelholz getötet wurde, woraufhin Freya die Pflanze hoch in die Bäume verbannte, sodass sie zwischen Himmel und Erde wandeln sollten.

Mistelzweige stehen in der Mythologie beispielsweise für den Sieg des Lebens über den Tod. In den nordischen Göttersagen galt der Mistelzweig als die heilige Pflanze der Liebesgöttin Freya (Frigga). Nachdem die Mistel zunächst für den Tod ihres Sohnes Balder verantwortlich gewesen ist, sollen die Tränen der trauernden Freya in die weißen Beeren des Mistelzweiges gedrungen sein, wodurch die Göttin angeblich ihren Sohn von den Toten zurückholen konnte.

Zur Freude darüber küsste sie jeden, der unter Misteln entlang ging und die Misteln versprachen ihr, dass sie niemandem mehr schaden, sondern verliebten Paaren die Liebe verschönern würden – woran bis heute vor allem zu Weihnachten mit einem Kuss unter einem Mistelzweig gedacht wird.

Die antiken Germanen hielten die hoch oben in den Bäumen wachsenden Misteln für heilig, weil sie glaubten, sie seien vom Himmel gefallen. Sie schnitten die Mistelzweige so beispielsweise als Glücksbringer zur Wintersonnenwende. Manche hingen sie als „Hexenbesen“ an ihre Häuser – zum Schutz vor bösen Geistern und Feuer.

Die keltischen Druiden sollen die Misteln hingegen für ihre Zaubertränke genutzt haben. Darin galt die Mistel als Allheilmittel und sollte einen mutig und unbesiegbar sowie immun gegen Gifte machen – jedoch nur, wenn die Mistelzweige mit einer goldenen Sichel vom Baum geerntet wurden und dabei nicht auf den Boden fielen. Dieser Glaube wurde später auch in die beliebte Comicreihe um Asterix und Obelix aufgenommen.

Als Zauberkraut ist die Mistel genauso berühmt, wie die Mandragora. (Die Gemeine Alraune, deren Wurzel auch Alraunwurzel genannt wird, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Alraunen in der Familie der Nachtschattengewächse. Sie wurde seit der Antike unter anderem als Zauberpflanze geschätzt, ihre Verwendung hat daher eine lange kulturgeschichtliche Tradition.) Die Mistel nannte man „omnia sanentem“ (heilt allen Schaden) und man glaubte sie sei direkt vom Himmel in die Bäume gefallen. Eine Pflanze, die auf Bäumen wächst und deshalb nicht auf die Erde fallen kann, wurde als geradezu unfehlbares Mittel gegen „fallende Sucht“, also Epilepsie betrachtet.

Eine in Silber eingefasste Mistelbeere war etwas ganz besonderes und auch Gebetsschnüre und Rosenkränze aus Mistelbeeren wurden zu damaligen Zeiten in den Handel gebracht, was recht ertragreich gewesen sein muss, wie man alten Handelsbüchern entnehmen kann. In ländlichen Gegenden, besonders denen der Alpen trägt man noch heute Amulette mit Misteln, gegen Verfluchung, Verhexung, Zauberei oder den bösen Blick.

In der Antike glaubte man außerdem, dass man unsichtbar wird, wenn man einen Mistelzweig um den Hals trägt. Anderen Überlieferungen nach sollen Mistelzweige unterm Kopfkissen auch prophetische Träume ermöglichen. Räucherungen mit Mistel sollten zudem gegen Unglück jeder Art helfen.

Für die Druiden- Ärzte der Kelten Galliens war die Mistel der „Ausbund“ alles Wissens, erster und wichtigster Bestandteil eines magischen Elixiers der Heilung und der rituellen Initiation. Für sie bestand sie aus der Kraft der Sonne und aus der des Mondes. Die Mistel auf der Eichel war etwas sehr Besonderes. Sie symbolisierte die Macht der spirituellen über die der weltlichen Gewalten, ausgeübt von Menschen.

Die historischen Autoren, welche von den Druiden und ihren Bräuchen berichten, allen voran Plinius d. J. erwähnen nicht nur, die Ernte und Verwendung der Mistel; sie betonen immer wieder die besondere Verehrung der Eichenmistel, welche schon durch die Druiden, von den Anderen Misteln unterschieden wurde. Den keltischen Druiden sei „nichts heiliger als die Mistel und der Baum, auf welchem sie wächst, namentlich wenn es eine Eiche ist“, schreibt Plinius in seiner Naturgeschichte.

Die Mistel war ein wichtiges Kultsymbol der Kelten. Hier dazu einige Gedanken von Dr. Karl Erhard Weiß (um 1910) aus seinen schriftlichen Notizen zu Eiche, Eichenhain und Mistel:

Bekannt und für die völkische Zusammengehörigkeit beweisend ist der sakraler Charakter der Eiche bei den Galliern, wie bei den Pelgasern, der griechischen Urbevölkerung vor der dorischen Wanderung. Derv oder derf ist das kymrische Wort für Eiche, entsprechend dem griechischen drys. Diodor nennt die Druiden Saronides von saron = derwydd, von derv und wydd = gwydd Mistel. Der Anlaut geht in Zusammensetzung verloren, also der Mann der Eiche und der Mistel. Die Mistel entspricht, infolge der Berührung an der germanischen Wiege in den Bergen ihrer Heimat, mit den Magiern und Brahmanen dem Haoma der Mazdeer und dem Soma der Veden, aus dem der geheimnisvolle eucharistische Kelch bereitet wurde, dessen Trank dem Eingeweihten die Vereinigung mit der Gottheit verbürgte.

Im Einzelnen gab die Mistel Anlass zu folgender Spekulation: Die auf der Eiche wachsende Mistel wächst auf einen mächtigen Baum, dem Symbol des allumfassenden Gottes, ruht auf ihm und empfängt von ihm ihr ganzes Leben. Und doch ist sie ein Einzelwesen für sich, in manchem der Eiche ähnlich, in manchem verschieden, mit eigenem Leben begabt und doch nur lebensfähig in Verbindung mit der Eiche. Ohne eigene Wurzeln, nicht von dieser Erde, – ohne Rücksicht auf die Jahreszeit immer grünend, so lange sie mit der Eiche in Verbindung steht.

Versinnbildlicht die Eiche Gott, so stellt die Mistel das Bild des Menschen dar. Die Druiden sind also die Männer der Eiche und der Mistel, also die Vertreter Gottes den Menschen, und des Menschen Gott gegenüber, die Mittler zwischen Gott und den Menschen. Und zwar gab es bei den Kelten nur eine Art Priester, weil es nur einen Gott gab.

Götterbilder kannten die Kelten nicht. Die Vorschrift, sich kein Bild ihres Gottes zu machen, die den Israeliten den Ruhm des geistigen Gottesdienstes eintrug, bestand in derselben Strenge und mit noch größerer Folgerichtigkeit bei den Kelten (wie bei den Germanen).

Der Eichenhain rief ihnen mit seinen Rauschen zu, dass man sich Gott nicht unter irgendeiner Form vorstellen dürfe. Er beschäftigte die Phantasie, ohne sie zu täuschen…“

Dr. Karl Erhard Weiß, um 1910

Nach römischen Quellen war die Eichenmistel (Loranthus europaeus) die heiligste Pflanze der Druiden, ebenso der Baum, auf dem sie wuchs. Am sechsten Tag nach Neumond wurde sie unter Einhaltung bestimmter Vorschriften geschnitten:
„Die Mistel ist jedoch ziemlich selten zu finden und wenn sie gefunden wird, so wird sie mit großer Feierlichkeit geerntet, insbesondere am sechsten Tage des Mondes (womit bei ihnen die Monate und Jahre beginnen) und nach dem dreißigsten Jahr eines Zeitabschnittes, weil sie dann Kraft im Überfluss hat und nicht nur die Hälfte. […] Ein Priester in weißem Gewand steigt auf den Baum und schneidet die Mistel mit einer falce aurea [goldenen Sichel oder Hippe] ab.“ (Plinius der Ältere: Naturalis historia XVI, 95.)

Die Eichenmistel kam zu der Zeit der Druiden allerdings in Britannien nicht vor und man kann davon ausgehen, dass die Weißbeerige Mistel (Viscum album) geerntet wurde. Sie hat, im Gegensatz zur Eichenmistel, eine narkotisierende und krampflösende Wirkung.
Nach Berichten antiker Autoren war die Eiche ein wichtiges mythisches Symbol. So galt nicht nur die Mistel als heilig, sondern auch die Eiche selbst und Eichenlaub kam als Kopfschmuck bei Opferhandlungen und Zeremonien zum Einsatz. Eicheln befähigten Druiden angeblich zum Blick in die Zukunft.

Unseren Vorfahren fiel natürlich auf, dass die Mistel aus den winterkahlen Bäumen mit einem lebendigen Grün hervorsticht. Außerdem schmückt sie sich mitten im Winter mit perlenartigen weißen Früchten. Eine Pflanze, die ohne Verbindung zur Erde auf einer anderen Pflanze lebte, musste ein göttliches Zeichen sein.

Kein Wunder, dass dieses Gewächs, das so offensichtlich der Kälte widersteht, in germanischen und keltischen Gebieten zur Wintersonnwende (Weihnachten) ins Haus geholt wurde. Die Mistel war wie auch Tanne und Stechpalme Symbol für die Hoffnung auf den Frühling und die erwachende Natur. Sie galt als Zeichen ewiger Lebenskraft. Außerdem erwartete man von solchen immergrünen Pflanzen Fruchtbarkeit. In England und Frankreich entwickelten sich vor allem Mistel und Stechpalme zum Weihnachtssymbol, während bei uns vorzugsweise Tanne und Fichte in die Weihnachtsbräuche Einzug hielten.

Jedes Ritual ist ein Mysteriendrama. Ein übersinnliches, numinoses Geschehen wird dabei nicht nur sichtbar dargestellt, es wird auch das Erwünschte magisch bewirkt. Für das Ritual der Fruchtbarkeit ist kaum eine andere Pflanze so geeignet wie dieses zwischen Himmel und Erde angesiedelte, dem Jahresrhythmus enthobene elfische Gewächs. Wie der Tau, der weder vom Himmel herabregnet noch aus dem Boden hervorquillt, ist die Mistel ein „Zwischending“.

Sie gehört ebenso zur Kategorie des Magischen, wie der Moment zwischen Wachen und Schlafen, zwischen Tag und Nacht oder wie die chaotische Zeitspanne, in der eine Jahreszeit in die andere übergeht oder eine Herrschaftsordnung eine andere ablöst. Die Mistel ermöglicht das zauberische Handhaben des Zwischenraumes, des Chaos, in dem alles möglich, aber nichts fixiert ist.

An der Nahtstelle zwischen Leben und Tod, am Tor zwischen der einen und der anderen Jahreshälfte nimmt diese Pflanze, die „weder Baum noch Kraut“ ist, ihre Stelle als Todes- und Fruchtbarkeitsbringerin ein. Sie ist das magische Reis, dass die Pforten der Unterwelt öffnet, sie ist der Gabelzweig, mit dem Hermes, der griechische Schamanengott, die Schwelle zum Jenseits überschreitet, der goldene Zweig, mit dem der trojanische Held Äneas das Reich der Persephone betrat. Persephone ist die Erdmutter (wie Frau Holle oder Morrigan), welche die Toten in ihren Schoß aufnimmt. Sie ist die große Gebärerin, die die Seelen der Menschen, Tiere und Pflanzen hütet und dann wieder in die diesseitige Wiedergeburt entlässt. Die Mistel ist sozusagen der Schlüssel zu ihrem Reich.

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