Der essbare Waldgarten- Teil 2

In meinem ersten Beitrag zu dem kleinen Stück Wildnis, welches ich übernommen habe, zu meinem Essbaren Waldgarten, habe ich Euch gezeigt, wie es dort aussah und dass es jede Menge zu tun gibt. Ein bisschen was hat sich schon getan und das möchte ich Euch heute zeigen.

Zum einen gab es dort ja ein großes Loch. Da der Grundwasserspiegel dort ziemlich tief ist und es in dieser Gegend verhältnismäßig wenig regnet, kam ein Naturteich aus Lehm also nicht in Frage. Trotzdem wollte ich die Idee eines kleinen Teiches nicht aufgeben und in solch einer trockenen Gegend ist es notwendig für Wasser zu sorgen, also das wertvolle Regenwasser aufzufangen. Nicht nur die Pflanzen brauchen es dort dringend, sondern auch die dort lebenden Wildtiere, wie Füchse, Marder, Mäuse und einiges mehr.

Mit Hilfe meiner lieben Familie und guter Freunde kam dann doch etwas sehr schönes zustande. Es ist noch nicht fertig, sieht aber wie ich finde dennoch schon mal ganz gut aus. Aber seht selbst.

Selbstverständlich ist dafür gesorgt, dass nicht das kleinste Tier im Teich ertrinken kann, wozu ein Ast an die Seite gelegt wurde, der nicht nur seinen Zweck erfüllt, sondern auch noch recht dekorativ aussieht.

Desweiteren gab es in meinem Waldgarten eine Stelle, die nicht besonders schön anzusehen war…

Daraus wurde…

Totholzhecken sind sehr leicht anzulegen und man kann jegliche Art von Gartenresten verwenden. Bei Rückschnitten der Bäume und Sträucher fällt davon immer etwas an und sie bieten wertvollen Lebensraum und Schutz für Insekten und die kleinen Lebewesen im Garten, die uns nützliche Helfer sein können. Und dort wo das Holz lag, kann ich jetzt gemütlich sitzen und den Ausblick über mein kleines Stück Wildnis, meinen Waldgarten und alles was sich verändert, genießen.

Und während ich durch meinen Waldgarten gehe, sehe ich, dass bereits die Waldveilchen blühen. Die Blüten sind nicht nur für die Bienen und andere Insekten sehr lecker, sondern auch für uns wertvoll und ergeben zum Beispiel einen wunderschön aussehenden Sirup oder Likör, können aber auch einfach roh gegessen oder über den Salat gestreut werden. Bei mir dürfen sie jetzt einfach wachsen, denn sie gehören in einen schönen Waldgarten.

Das war es erstmal zu dem was sich verändert hat. Natürlich möchte ich euch auch weiterhin alles was dort geschaffen wird zeigen und deshalb freue ich mich schon darauf meinen nächsten Beitrag zum Waldgarten zu veröffentlichen und wünsche Euch ganz viel Freude beim anschauen.

Eure Nicole

2 Comments on “Der essbare Waldgarten- Teil 2

  1. unglaublich, was du hier, quasi aus dem „Nichts“ oder auch aus vielem „Alten“ neu entstehen läßt!!! Ich feiere deinen Enthusiasmus, deine Liebe für jedes Grün und alle Details: Weiter so!!!!!

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