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Wenn wir nicht gerade als Einsiedler leben, begegnen uns jeden Tag so viele verschiedene Menschen. Bei der Arbeit, auf dem Weg zur Arbeit, im Fitnessstudio, beim Einkaufen, beim Sprachkurs, in der Kita, wenn wir die Kinder hinbringen oder abholen, bei Kundengesprächen, im Fahrstuhl usw… Täglich gebrauchen wir so viele Worte, führen so einiges an Gesprächen, doch der Mensch, mit dem wir am meisten sprechen und dem wir gleichzeitig am wenigsten zuhören, sind wir selbst… Weiterlesen

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Hass hat vielerlei Gesicht,

Hass sorgt dafür, dass alles bricht.

Zu hassen ist nicht wirklich schwer,

zu lieben jedoch umso mehr.

Menschen wollen glücklich sein,

wollen lieben und verzeihn,

doch seh’n sie in sich selbst hinein,

kann dort nur Hass zu finden sein.

Er spiegelt sich in Deiner Seele,

auch wenn Du wünschst, niemanden zu quälen.

All das was Du nicht willst an andren,

sagt Dir der Hass und lässt Dich handeln.

Spiegel Deiner Seele Sein,

lässt doch auch nichts ins Herz hinein.

Zu viele Wunden, Narben und das Sehnen,

verhindern das wir bereit sind zu vergeben.

Wir geben anderen die Schuld,

haben mit uns jedoch nur wenig Geduld.

Wie können wir von anderen verlangen,

vor dem wir uns in uns so sehr bangen?

Wie kann und soll die Liebe enstehen,

wenn wir nicht mal uns selber sehen….

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„Viele zerbrechen sich den Kopf darüber, wie man die Menschheit ändern könnte, aber kein Mensch denkt daran, sich selbst zu ändern.“

Leo Tolstoi – russischer Schriftsteller
1828 – 1910

 

Du bist mein Stern, mein Engel, mein Leben.

Dich kann es nicht ohne mich

und mich nicht ohne Dich geben.

Geboren an einem sonnigen Tag,

so winzig, so zerbrechlich, so wunderschön und zart.

In Dir kann ich nur Liebe sehen,

egal auf welchen Wegen wir gehen,

gemeinsam, allein, mal Du und mal ich,

mit Dir in meinem Herzen ist überall Licht.

Ich kann die Liebe in Deinen Augen sehen,

kann fühlen, wie wir gemeinsam durchs Leben gehen.

Ich gebe Dir, was ich geben kann

und niemals hängt etwas materielles daran.

Ich gebe Dir Stärke, Mut und Vertrauen,

sollst alles was das Leben Dir bietet mit offenen Augen anschaun.

Immer das Gute in den Menschen sehen

und niemals aufhören Deine Wege zu gehen.

Trau Dich nur und lass Dir nichts sagen,

folge Deinem Herzen, wir müssen uns nicht beklagen.

Liebe nur, so viel Du kannst,

denn so erstrahlst Du in all Deinem Glanz.

Du bist wie ich, ich bin wie Du.

Ein Teil von mir in Dir kommt zur Ruh,

Der andere Teil kann die Sterne sehen, den Wind, das Meer, die Vögel, das Leben.

Folge in meinen Spuren mir nach, die ich Dir bereite im Sand und bei Nacht.

Zeige auch Du mir Deine Wege, wenn ich mal verirrt durch die Gegend fege.

Doch einer Sache kannst Du Dir sicher sein.

Meine Liebe wird immer bei Dir sein.

– Brücke der Vergangenheit –

Die Brücke in die Vergangenheit, zu bauen,

ist bei weitem nicht leicht.

Es bedeutet Segen und Fluch zugleich.

Verblasst ist all der Kindheitstraum,

das Drama, die Liebe und alles im Raum.

Zu wissen was geschehen ist,

soll einfach sein, ganz ohne List.

Zu fühlen, was das Kind einst spürte,

wo es war, was es berührte.

Wo sind nur die Erinnerungen hin?

Ohne sie gibt es heute wenig Sinn.

Fragen sind offen, noch und nöcher,

klaffen im Sein, wie riesige Löcher.

Wunden sind da, der Schmerz ist zu spüren,

doch fällt es so schwer, ihn auch zu berühren.

Zu hoch ist die Mauer, zum Schutze des Sein,

zu schwer scheint der Weg in die Vergangenheit hinein.

Doch wichtig ist es diesen zu fühlen,

den Schmerz in jeder Form zu spüren.

Heute sind die Kinder erwachsen,

doch leben sie weiter und wollen wachsen.

Das Kind in Dir, es braucht nur Dich,

es erzählt Dir irgendwann Deine ganz eigene Geschicht.

– Familie ist die Liebe, nach der Du Dich sehnst…. –

Familie ist das größte Gefängnis, dass wir uns auferlegen können.

All die Erwartungen, Glaubenssätze jedes einzelnen, Werte und Sichtweisen,

die ein jeder für sich vertritt

und denen wir versuchen gerecht zu werden.

Wir sehnen uns so sehr nach der Liebe

und wollen etwas, dass sie nicht geben können,

weil sie selbst die Liebe nicht wirklich kennen.

Nicht in ihrer wahren und reinen Form.

Auch sie unterliegen den Trugschlüssen, des Seins,

den Illusionen und haben ihre eigene Welt und ihre eigene Realität geschaffen,

mit all dem was sie sind oder was sie glauben zu sein.

Sie sind Menschen, die wir in den Himmel heben,

denen wir glauben, weil wir denken, sie wissen den richtigen Weg.

Wir leben ihr Leben, weil es uns so richtig erscheint und weil wir selbst sie für weise halten.

Doch sind genau sie es, deren Glaubensmuster wir übernommen haben,

die uns so sehr verändern wollen.

Die am wenigsten damit klar kommen, wie wir sind und was wir sind,

da wir der allgegenwärtige Spiegel sind.

Darin liegt eine unglaubliche Chance.

Die Chance auf Freiheit, die Chance, den eigenen Weg zu gehen.

Zu sich selbst zurück zu finden,

ganz unabhängig und frei von der Liebe anderer.

Wir müssen uns nur trauen.

Wir müssen uns trauen zu lieben und Geschehenes so stehen zu lassen.

Und trotzdem den eigenen Weg zu finden und zu gehen.

– … –

„Wachse wild – beaufsichtige dich nicht ständig – geh deinen Ahnungen nach – lass nichts zwischen dich und das Licht treten – sei nicht geizig mit dir – jage deinem Leben nach – respektiere die Menschen nur als Brüder – genieße das Land, doch besitze es nicht – sei mit Entschlossenheit, was du bist – lass die Gesellschaft nicht das Element sein, in dem du schwimmst – arbeite mehr an dir selbst – mach deinen Lebensunterhalt nicht zu deiner Arbeit, sondern zum Spiel – vereinfache dein Leben – tu, was du wirklich liebst – koste die Welt aus und verwandle sie dir an – lass dich vom Schoss der Erde tragen – nimmt dich in Zucht, um dich der Liebe hinzugeben.“

 

Henry David Thoerau – amerikanischer Schriftsteller und Philosoph
1817 – 1862