Die Welt ist Dein Spiegel…

Die Welt um Dich herum ist ein Spiegel Deiner Selbst…

Heutzutage wird immer und überall gepredigt (und auch ich sage das immer wieder), dass der Schlüssel zu wahrer, bedingungsloser Liebe, die Liebe zu uns selbst ist, dass diese in erster Linie bei uns selbst beginnt. Wenn wir uns selbst nicht lieben, können wir auch einen anderen nicht lieben, nicht in reiner und bedingungsloser Form und wenn wir uns selbst nicht lieben, so können wir auch nicht glauben, dass wir von anderen um unser Selbst willen geliebt werden. Weiterlesen

Das Märchen von der traurigen Traurigkeit…

Es war einmal eine kleine Frau, die einen staubigen Feldweg entlanglief. Sie war offenbar schon sehr alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens. Weiterlesen

Neid – Eine der sieben Todsünden…

Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal neidisch gewesen bin und wenn ich es war, was ganz sicher schon einmal in meinem Leben der Fall war, dann muss das ziemlich lange her sein, denn ich habe es längst vergessen. Ich empfinde anderen Menschen gegenüber keinen Neid, da mich das Leben gelehrt hat, mich mit und für andere zu freuen. Des Weiteren habe ich gelernt, dass man gar nicht so viel im Leben braucht, um wirklich glücklich zu sein und das erst recht keine materiellen Güter uns dazu verhelfen können glücklich zu sein. Wir können alles erdenkliche auf der Welt besitzen und doch ist das nicht der ausschlaggebende Punkt für ein zufriedenes und erfülltes Leben. Für mich persönlich gibt es deshalb überhaupt keine Gründe Neid zu empfinden… Weiterlesen

Vertrauen muss nicht schwer sein…

Vertrauen…

Mit dem Vertrauen ist das so eine Sache. Ich kann gar nicht sagen, was ich als wichtiger erachte. Das Vertrauen in uns selbst und unsere Fähigkeiten, das Vertrauen in das Leben und all seine Geschenke, die es für uns parat hält oder aber das Vertrauen zu anderen, entweder schon in unserem Leben befindlichen Menschen oder aber denen, die uns neu begegnen und ein Stück unseres Weges mit uns gehen. Weiterlesen

Die Blinden und der Elefant – eine weise Geschichte

Es waren einmal fünf weise Gelehrte. Sie alle waren blind. Diese Gelehrten wurden von ihrem König auf eine Reise geschickt und sollten herausfinden, was ein Elefant ist. Und so machten sich die Blinden auf die Reise nach Indien. Dort wurden sie von Helfern zu einem Elefanten geführt. Die fünf Gelehrten standen nun um das Tier herum und versuchten, sich durch Ertasten ein Bild von dem Elefanten zu machen.

Als sie zurück zu ihrem König kamen, sollten sie ihm nun über den Elefanten berichten. Der erste Weise hatte am Kopf des Tieres gestanden und den Rüssel betastet. Er sprach: „Ein Elefant ist wie ein langer Arm.“ Der zweite Gelehrte hatte das Ohr des Elefanten ertastet und sprach: „Nein, ein Elefant ist vielmehr wie ein großer Fächer.“ Der dritte Gelehrte sprach: „Aber nein, ein Elefant ist wie eine dicke Säule.“ Er hatte ein Bein des Elefanten berührt. Der vierte Weise sagte: „Also ich finde, ein Elefant ist wie eine kleine Strippe mit ein paar Haaren am Ende“, denn er hatte nur den Schwanz des Elefanten ertastet. Und der fünfte Weise berichtete seinem König: “ Also ich sage, ein Elefant ist wie eine riesige Masse, mit Rundungen und ein paar Borsten darauf.“ Dieser Gelehrte hatte den Rumpf des Tieres berührt.

Nach diesen widersprüchlichen Äußerungen fürchteten die Gelehrten den Zorn des Königs, konnten sie sich doch nicht darauf einigen, was ein Elefant wirklich ist. Doch der König lächelte weise: „Ich danke Euch, denn ich weiß nun, was ein Elefant ist: Ein Elefant ist ein Tier mit einem Rüssel, der wie ein langer Arm ist, mit Ohren, die wie Fächer sind, mit Beinen, die wie starke Säulen sind, mit einem Schwanz, der einer kleinen Strippe mit ein paar Haaren daran gleicht und mit einem Rumpf, der wie eine große Masse mit Rundungen und ein paar Borsten ist.“

Die Gelehrten senkten beschämt ihren Kopf, nachdem sie erkannten, dass jeder von ihnen nur einen Teil des Elefanten ertastet hatte und sie sich zu schnell damit zufrieden gegeben hatten.

Die geheimnisvolle Tür…

Die geheimnisvolle Tür…

Es war einmal ein König eines großen Reiches, dem das Wohle seines Volkes sehr am Herzen lag. Weiterlesen

Das perfekte Herz…

Das perfekte Herz – eine kluge Geschichte

Eines Tages stand ein junger Mann mitten in der Stadt und erklärte, dass er das schönste Herz im ganzen Tal habe. Eine große Menschenmenge versammelte sich und sie alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt. Es gab keinen Fleck oder Fehler in ihm. Ja, sie alle gaben ihm Recht, es war wirklich das schönste Herz, das sie je gesehen hatten. Der junge Mann war sehr stolz und prahlte noch lauter über sein schönes Herz.

Plötzlich tauchte ein alter Mann vor der Menge auf und sagte: „Nun, dein Herz ist nicht annähernd so schön, wie meines.“ Die Menschenmenge und der junge Mann schauten das Herz des alten Mannes an.

Es schlug kräftig, aber es war voller Narben, es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren. Aber sie passten nicht richtig und es gab einige ausgefranste Ecken…Genau gesagt, waren an einigen Stellen tiefe Furchen, in denen ganze Teile fehlten. Die Leute starrten ihn an und dachten: Wie kann er behaupten, sein Herz sei schöner?

Der junge Mann schaute auf des alten Mannes Herz, sah dessen Zustand und lachte: „Du musst scherzen“, sagte er, „dein Herz mit meinem zu vergleichen. Meines ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen.“

„Ja“, sagte der alte Mann, „deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit dir tauschen. Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es ihnen und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau passen, habe ich einige raue Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten. Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die leeren Furchen. Liebe geben heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen. Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde. Ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen werden. Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?“

Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen.

Er ging auf den alten Mann zu, griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an. Der alte Mann nahm das Angebot an, setzte es in sein Herz. Er nahm dann ein Stück seines alten vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde in des jungen Mannes Herzen. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte.

Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen. Sie umarmten sich und gingen fort, Seite an Seite.

 

Wir konnten leider keinen Urheber/Verfasser/Autor finden. Hinweise sind Willkommen!

(Manche Seiten nenne eine Fr. Manuela Ridder-Hillenbrand als Autorin – wir konnten jedoch keine Kontaktdaten finden)