– Ich… –

Ich liebe, ich lerne, ich lebe.

Ich will sein wer ich bin, will machen was ich kann.

Mich begleiten Schmerzen und Tränen,

doch sie bringen mich voran.

Ich lasse sie leben, lieben und sein,

denn nur ich lerne von ihnen – Allein –

Manchmal bin auch ich in der Dunkelheit gefangen,

doch überkommt mich deshalb noch lange kein Bangen.

Wir können nicht nur Freude und Glück empfinden,

ohne den Weg durch Leid und Schmerz zu finden.

Auch die dunklen Gefühle sind unsere Begleiter,

nicht aber gedient dem Fall von der Leiter.

Ohne Hell könnten wir kein Dunkel seh’n,

ohne Leid könnten wir das Glück nicht versteh’n.

Ohne all die Gegensätze, könnten wir uns selbst nicht seh’n.

Niemals kann ein Mensch glücklich sein,

wenn er nicht auch mal schätzt mit dem Schmerz vereint zu sein….

Die Blume der Erkenntnis…

Behutsam halte ich die Blume
der Erkenntnis in den Händen,
die Erkenntnis,
daß die Liebe
die Quelle von allem ist!
Und spüre Wärme
in die Finger strömen,
welche noch kurz zuvor
vor Kälte erstarrten,
und in mir ist große
Dankbarkeit!

von Albert Einstein.

Ein Mensch…

Ein Mensch, der wenig lernt, trottet wie ein Ochse durchs Leben; an Fleisch nimmt er zu, an Geist nicht.

Die Welt ein bisschen besser machen…

Die Welt ein bisschen besser machen,

 nur Stück für Stück, ein bisschen mehr lachen.

Ganz langsam, nicht rasend alles betrachten,

die anderen und uns selbst nicht ständig verachtend.

Liebe kann uns den Weg bedeuten,

und lenken, uns lehren, uns stetig begleiten.

Hass ist ebenfalls ständiger Begleiter,

er bringt Leid für jeden und uns kein Stück weiter.

Nur Liebe vermag alles im Leben zu übersteh’n,

sie hilft uns bei allem genau hinzuseh’n.

Nur sie kann beenden das Leid der Welt,

die Kriege, den Neid, die Missgunst und was nützt uns schon viel Geld.

Es ist Utopie, dass wir uns alle versteh’n,

dass wir mit allen Hand in Hand geh’n.

Doch sind wir alle dem anderen gleich,

miteinander verbunden, egal ob arm oder reich.

Erst wenn wir das erkennen können,

kann Liebe wachsen und eine neue Welt beginnen.

Gut und Böse, Liebe und Hass und der Weg in der Mitte…

Leider ist es heutzutage in unserer ach so zivilisierten westlichen Welt keine Seltenheit mehr, dass immer mehr Menschen egoistisch und selbstsüchtig durchs Leben gehen. Frei nach dem Motto, „in einer selbstsüchtigen Welt, kann nur der Selbstsüchtige erfolgreich sein.“ Sanftmut wird oft mit Schwäche in Zusammenhang gebracht und viele Menschen glauben, nur durch Aggressivität, Egoismus und ständigem äußeren Kampf können sie über andere herrschen und siegen, sich besser und mächtiger fühlen. Weiterlesen

Schuldgefühle- Schatten der Vergangenheit

Schuldgefühle sind etwas ganz furchtbares, etwas quälendes, etwas, wenn wir darin gefangen sind, dass uns nur schwer wieder los lässt. Wir alle werden hin und wieder von ihnen begleitet und haben uns mit ihnen auseinanderzusetzen. Doch wo kommen sie her, wie entstehen sie? Weiterlesen

Traurigkeit…

Diese tiefe Traurigkeit, die ich in mir spür,

in die ich hinein geh, in der ich mich manchmal verlier.

Sie ist ein Zimmer in meinem selbst erbauten Schloß,

Sie darf immer da sein und verdient keinen Verstoß.

Die Mauern sind hoch, die Wände aus Stein,

verziert mit blühenden Rosen und durch das Fenster der Sonnenschein.

Die Dornen der Rosen bereiten mir Schmerz,

jeder steht für einen geliebten Menschen in meinem Herz.

Die Traurigkeit und ich gehen Hand in Hand,

manchmal unbeschwingt und leicht,

manchmal mit dem Kopf durch die Wand.

Sie ist mir Wegbereiter, Lehrer und Retter,

lässt mich verzweifeln, verhält sich aber auch netter.

Ich möchte sie und die Tränen nicht missen,

denn ohne sie wäre das Leben besch… 🙂

Ein jedes meiner Gefühle hat ein eigenes Zimmer,

in meinem selbst erbauten Schloss aus Steinen und Trümmern.

Keines ist dem anderen gleich,

was auch nicht geht, denn Traurigkeit ist Traurigkeit.