Der rote Faden

Wenn wir die Fäden,
an denen
unsere Stärken und Schwächen,
unsere Zuneigung
und unsere Beziehung
hängen,
miteinander verwickeln
und weiterentwickeln,
könnte daraus
ein starker, rißfester,
roter Faden
für unser weiteres
gemeinsames Leben werden.

 

 

© Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker

 

Beziehungsquelle

Die Quelle,
die zum Wunder
einer glücklichen Beziehung
führt,
entspringt dort,
wo zwei Menschen
das Glück des anderen
genauso am Herzen liegt
wie das eigene.

 

 

© Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker

 

Gemütlicher Winter…

Tipps für die kalte Jahreszeit…

Das neue Jahr hat begonnen, wir haben uns vielleicht die ein oder anderen Ziele gesetzt und uns vorgenommen, voller Leichtigkeit und Energie durchzustarten, um diese zu verwirklichen. Doch jetzt fühlen wir uns müde und lustlos, sind antriebslos und unsere Laune ist auf dem Tiefpunkt. Es scheint so, als wären unsere Ziele in weite Ferne gerückt und obwohl äußerlich alles in Ordnung zu sein scheint, fühlen wir uns innerlich doch sehr unwohl und matt. Wir sind unzufrieden und schlecht gelaunt und wissen eigentlich gar nicht so richtig warum und genauso grau wie es draußen ist, genauso düster sind auch unsere Gedanken.

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Die kleine Seele spricht mit Gott – Neale Donald Walsch…

Einmal, vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu

Gott: „Ich weiß, wer ich bin!“

Und Gott antwortete: „Oh, das ist ja wunderbar! Wer bist du denn?“

Die kleine Seele rief: „Ich bin das Licht!“

Und auf Gottes Gesicht erstrahlte das schönste Lächeln. „Du hast

recht“, bestätigte er, „du bist das Licht!“ Weiterlesen

Weihnachten und der Zeiger der Uhr…

Weihnachten und der Zeiger der Uhr
Weihnachten – jene Zeit, in der man glaubt, dass die Zeit jedes Jahr schneller vergeht,
dabei sich der Zeiger der Uhr immer gleich schnell dreht.

Es sind die schönen Momente, die viel zu schnell vergehen,
zuerst ist die Vorfreude da, dann bereits auch wieder geschehen.

Wir wollen den Augenblick festhalten,
in schönen Momenten die Zeit anhalten.

Was hat es auf sich mit der Zeit, die nach wie vor immer schneller vergeht,
wobei sich der Zeiger der Uhr immer gleich schnell dreht?

Es ist die gefühlte Zeit der schönen Momente, die verfliegt,
es scheint als hätte wieder einmal die Zeit gesiegt.

Bei unangenehmen Angelegenheiten scheint die Zeit nicht zu vergehen,
wer kennt es nicht jede Minute auf die Uhr zu sehen?

Welche Schlussfolgerung ziehen wir daraus, dass einem das Jahr meist viel zu schnell vergeht,
während sich der Zeiger der Uhr immer noch gleich schnell dreht?

Es sind scheinbar die schönen Momente, die überwiegen,
vielleicht oft viel zu wenig festgehalten – sie verfliegen.

Was können wir tun, um die Zeit wieder bewusster zu erleben,
um schönen Momenten eine lang andauernde Bedeutung zu geben?

Wer erinnert sich nicht gern an Weihnachten in seiner Kindheit zurück,
als unsere Augen beim Betrachten des Christbaums strahlten vor Glück?

Die kindliche Vorfreude vor dem Weihnachtstag,
ob das Christkind wieder einen schönen Baum und Geschenke bringen mag?

Ein herrlicher Duft von Lebkuchen, Zimt und Orangen lag in der Luft,
aus der Küche vom Weihnachtsschmaus bereits der Duft.

Es ist die Zeit davor, die man so bewusst hat wahr genommen,
bis der Heilige Abend war gekommen.

Der Adventkalender, bei dem man jeden Tag ein Türchen aufmachte,
der Adventsonntag, den man mit Keksen, Liedern und Geschichten verbrachte.

Der Brief an das Christkind, den man sich lange und gut überlegte,
bevor man ihn auf das Fensterbrett legte.

Gemeinsam gebacken und Kekse verziert,
einen Adventmarkt besucht und im Schnee spaziert.

Einen Schneemann gebaut
und ihn dann vom Fenster aus angeschaut.

Jahre zurück hat man viele Einzelheiten als Erinnerungen abgespeichert,
dieser Schatz an Erinnerungen jeden Einzelnen von uns bereichert.

Es ist wichtig die Augenblicke des Lebens bewusst zu leben,
diesen eine besondere Bedeutung zu geben.

Sie sind es, die unsere Erinnerungen ausmachen,
und die Gedanken daran nach wie vor Freude und positive Gefühle entfachen.

Der Schlüssel der Kindheit war es, die Weihnachtszeit sehr bewusst zu erleben,
und somit den Erinnerungen einen sehr hohen Stellenwert geben.

Wenn wir uns wieder denken, dass sich der Zeiger der Uhr viel zu schnell dreht,
und die Zeit uns viel zu schnell vergeht,
denken wir an unsere Kindertage und versuchen Ereignisse bewusster zu erleben,
den Dingen, die wir für selbstverständlich erachten, eine größere Bedeutung zu geben.

Dieses Jahr wünsche ich Euch, dass ihr Weihnachten wieder mit anderen Augen seht,
nicht daran denkt, wie schnell die Zeit vergeht.

Dass jeder die Erinnerungen festzuhalten besser versteht,
denn der Zeiger der Uhr sich immer gleich schnell dreht.

2012

Autor: Michaela Glanz

Gedanken…

Ein scheues Wild die Gedanken sind.

Jag ihnen nach, sie fliehen geschwind.

Siehst du sie hellen Auges an,

zutraulich wagen sie sich heran.

Ein stiller Wanderer kann sie zähmen,

das Futter ihm aus der Hand zu nehmen.

 

Paul Heyse (1830 – 1914), eigentlich Paul Johann Ludwig von Heyse, deutscher Romanist, Novellist und Übersetzer, Nobelpreisträger für Literatur 1910

 

10 Tipps für mehr Gelassenheit und Zufriedenheit…

1. Öffne dich dem Gedanken, dass du selbst und niemand anderes für dein Lebensglück verantwortlich bist. Bisher hast du das meiste in deinem Leben unbewusst erschaffen. Wähle neu und mache es ab jetzt bewusst und mit Liebe. So wirst du vom so genannten Opfer zum Schöpfer und Gestalter deiner Lebenswirklichkeit und gelangst aus dem Gefühl der Ohnmacht in deine Kraft und Handlungsfähigkeit.

2. Entscheide dich dafür, dich selbst und das Leben anzunehmen, wertzuschätzen und immer mehr lieben zu lernen und übe das in deinem Alltag ein. Nur wer sich selbst liebt, kann auch andere wahrhaft lieben und ist ein Geschenk für seine Mitmenschen. Stell die Liebe ins Zentrum deines Lebens.

3. Nimm deine verurteilenden und abwertenden Gedanken zurück, die du über dich selbst, über andere und über das Leben bisher denkst. Vergib dir selbst und allen anderen. Du selbst wie jeder in deinem Leben hat sein Bestes gegeben und es so gut gemacht, wie er es konnte und wusste.

4. Höre auf, Liebe, Aufmerksamkeit, Anerkennung, Lob und Wertschätzung von anderen zu erwarten und schenk dir das alles selbst. Du kannst das. Früher waren Mutter und Vater dafür zuständig, heute bist du es selbst und nicht dein Partner, dein Chef oder andere. Werde vom ‚Bedürftigen‘ zum Schenkenden.

5. Höre auf die Signale deines Herzens, dass dir jeden Tag sagt, was sich stimmig oder unstimmig anfühlt. Es will dich wie in ein Navi führen. Und mach Schluss damit, dein Herz zu verraten und dort JA zu sagen, wo es dir zu einem liebevollen NEIN rät. Denn wer sich selbst betrügt, der erschafft Enttäuschungen durch seine Mitmenschen.

6. Verbringe jeden Tag mindestens eine Stunde in der Stille mit dir selbst, sei es in der Natur oder in deinem Zimmer. Denke in dieser Zeit nicht, sondern lege deine Aufmerksamkeit auf das Fühlen deiner Gefühle und körperlichen Empfindungen. Genieße die vielen kleinen Augenblicke der Freude mit dir und gehe regelmäßig mit einer Meditation nach innen.

7. Übe im Alltag, alles, was du machst, bewusst, achtsam und mit einem klaren inneren ‚Ja!‘ zu tun, ganz besonders die vielen täglichen Routine-Tätigkeiten, die der Verstand oft als ’nicht so wichtig‘ abwertet. Sie sind alle gleich wichtig, weil es deine wertvolle Lebenszeit ist, die du mit ihnen verbringst.

8. Mach dein Denken zum Danken. Dankbarkeit dir selbst, deinen Mitmenschen und dem Leben bzw. Vater-Mutter-Gott gegenüber bringt Fülle in dein Leben. Bedanke ich schon am Morgen im Voraus für alle Geschenke des neuen Tages und die Gelegenheiten zu lieben.

9. Bring Rhythmus und Takt in deine Tage. Mach bei aller Arbeit viele kleine Pausen und manch größere, in denen du das Ausatmen, Entspannen und Nach-Innen-Gehen übst. Genieße bewusst deine Mahlzeiten, denn sie takten deine Tage.

10. Pflege die Beziehung zu deinen Freunden und genieße das freudvolle Leben in Gemeinschaften. Drücke ehrlich deine Gefühle aus und sage den Menschen um dich, dass du sie liebst und wertschätzt.

Robert Betz