Das Leben aller Lebewesen…

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„Das Leben aller Lebewesen, seien sie nun Menschen, Tiere oder andere, ist kostbar, und alle haben dasselbe Recht, glücklich zu sein. Alles, was unseren Planeten bevölkert, die Vögel und die wilden Tiere sind unsere Gefährten. Sie sind Teil unserer Welt, wir teilen sie mit ihnen.“

Dalai Lama, geistliches Oberhaupt Tibets, geboren 1935

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Ein Hund entscheidet…

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Ein Hund entscheidet sich einmal für den Rest seines Lebens.
Er fragt sich nicht, ob er wirklich mit uns alt werden möchte.
Er tut es einfach.
Seine Liebe, wenn wir sie erst verdient haben, ist absolut.

Picasso

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Die Gesetze der Schöpfung…

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„Die Gesetze der Schöpfung und der Natur lassen sich von uns als Menschen niemals ändern, wir müssen sie mit Verantwortung und Achtsamkeit befolgen.“

Nicole Schübel

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Edler weißer Schwan

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Edler weißer Schwan,
sag’, wo fängt Einsamkeit an?
Stolz und unnahbar
bringst du dich niemals in Gefahr.

Edler weißer Schwan
lässt niemanden an dich heran.
Bewundert willst du werden,
doch deine Freiheit nie gefährden.

Edler weißer Schwan
ziehst manchen in deinen Bann.
In deine Nähe lässt du keinen,
bist nur mit dir selbst im Reinen.

Gemächlich ziehst du deine Runden,
hast deinen Rhythmus gefunden.
Das zieht uns in deinen Bann,
du edler weißer Schwan.

Christa Katharina Dallinger

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Löwenzahn

Der gewöhnliche Löwenzahn ist bei uns auf Wiesen, an Wegen und auf Äckern zu Hause. Aber auch an Stellen, wo eine Vegetation eigentlich unmöglich scheint, zum Beispiel in Fugen gepflasterter Wege oder am unteren Teil von Hauswänden.

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Der Löwenzahn gehört zur Familie der Korbblütengewächse. Seine Blätter stehen in einer Rosette am Boden um den Stängel herum. Dieser kann bis zu 40 cm hoch werden und ist innen hohl. In ihm ist eine milchige Flüssigkeit enthalten, die auf der Haut braune Flecken hinterlässt. Die Blätter des Löwenzahns sind stark gezahnt und so geformt, dass der Regen über sie zur Blattmitte, der Rosette gelangt und somit die bis zu 1 Meter lange Pfahlwurzel erreicht. Weiterlesen

Es ist an der Zeit

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Es ist an der Zeit. Vergangenes schweigt,
ein strahlender Tag vor dem Abend sich neigt.
Aus lockender Ferne ein leiser Ton:
und doch, der Himmel verdunkelt sich schon…

Es ist an der Zeit neu zu fühlen, zu hören,
kein Trugbild soll jetzt meinen Abend stören.
Es dreht sich kein Rädchen, so still ist die Welt,
bis endlich erlösender Regen fällt.

Die Tropfen, sie tanzen auf meiner Haut,
ein jeder die schönsten Eisblumen taut.
Die Nacht ist so kühl und das Herz wieder weit.
Die Sterne? Sie funkeln, es ist an der Zeit…

Petra Friedel

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In Phanta’s Schloß – Abenddämmerung

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Eine runzelige Alte,
schleicht die Abenddämmerung,
gebückten Ganges
durchs Gefild
und sammelt und sammelt
das letzte Licht
in ihre Schürze.

Vom Wiesenrain,
von den Hüttendächern,
von den Stämmen des Walds,
nimmt sie es fort.
Und dann
humpelt sie mühsam
den Berg hinauf
und sammelt und sammelt
die letzte Sonne
in ihre Schürze.

Droben umschlingt ihr
mit Halsen und Küssen
ihr Töchterchen Nacht
den Nacken
und greift begierig
ins ängstlich verschlossene
Schurztuch.

Als es sein Händchen
wieder herauszieht,
ist es schneeweiß,
als wär es mit Mehl
rings überpudert.

Und die Kleine,
längst gewitzt,
tupft mit dem
niedlichen Zeigefinger
den ganzen Himmel voll
und jauchzt laut auf
in kindlicher Freude.
Ganz unten aber
macht sie einen großen,
runden Tupfen –
das ist der Mond.

Mütterchen Dämmerung
sieht ihr mit mildem
Lächeln zu.
Und dann geht es
langsam
zu Bette.

Christian Morgenstern

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Blumenweg

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Jeder Blumenweg ein Lebensfluss,
ein zärtlich Wiegen unter blauer Lust.
Jeder Blumenweg ein Liebeskuss,
ein buntes Sein im süssen Überfluss.

Monika Minder

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Nebel

1 mal verkleinert

Wahrheit ist eine Fackel,
die durch den Nebel leuchtet,
ohne ihn zu vertreiben.

Claude Adrien Helvetius

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Ein zärtlich jugendlicher Kummer

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Ein zärtlich jugendlicher Kummer
Führt mich ins öde Feld; es liegt
In einem stillen Morgenschlummer
Die Mutter Erde. Rauschend wiegt
Ein kalter Wind die starren Äste. Schauernd
Tönt er die Melodie zu meinem Lied voll Schmerz,
Und die Natur ist ängstlich still und trauernd,
Doch hoffnungsvoller als mein Herz.

Denn sieh, bald gaukelt dir, mit Rosenkränzen
In runder Hand, du Sonnengott, das Zwillingspaar
Mit offnem blauen Aug, mit krausem goldnen Haar
In deiner Laufbahn dir entgegen. Und zu Tänzen
Auf neuen Wiesen schickt
Der Jüngling sich und schmückt
Den Hut mit Bändern, und das Mädchen pflückt
Die Veilchen aus dem jungen Gras, und bückend sieht
Sie heimlich nach dem Busen, sieht mit Seelenfreude
Entfalteter und reizender ihn heute,
Als er vorm Jahr am Maienfest geblüht,
Und fühlt und hofft.

Gott segne mir den Mann
In seinem Garten dort! Wie zeitig fängt er an,
Ein lockres Bett dem Samen zu bereiten!
Kaum riß der März das Schneegewand
Dem Winter von den hagern Seiten,
Der stürmend floh und hinter sich aufs Land
Den Nebelschleier warf, der Fluß und Au
Und Berg in kaltes Grau
Versteckt, da geht er ohne Säumen,
Die Seele voll von Ernteträumen,
Und sät und hofft.

Johann Wolfgang von Goethe

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