Rezepte

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Panierte Schirmpilze, Pellkartoffeln und Kräuterquark

Löwenzahnsalat

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Um einen gesunden und gut schmeckenden Salat anzurichten, wird folgendes benötigt.

  • Löwenzahnblätter (möglichst junge)
  • Löwenzahnblüten
  • Löwenzahnstängel
  • Rukola oder Feldsalat
  • Radieschen (die nehmen dem Löwenzahn den bitteren Geschmack)
  • Kräuteressig, Olivenöl, Salz, Pfeffer, Honig

Die Blätter des Löwenzahn, Rukola und Feldsalat gut waschen und in kleine Teile schneiden, ebenso die Radieschen. Alles in eine Schüssel geben. Aus dem Kräuteressig, Olivenöl, Honig, Salz und Pfeffer und den zerkleinerten Stängeln ein Dressing herstellen. Wer mag kann auch noch Joghurt oder Senf mit hinein tun. Das Dressing über die Blätter geben, alles gut miteinander vermengen und den Salat mit Löwenzahnblüten dekorieren. Wer möchte kan auch noch geröstete Pinien-, Sonnenblumen- oder Kürbiskerne darüber geben. Fertig ist der Salat. Guten Appetit.

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Die vielen Vorteile des Löwenzahns können auch als Getränk genutzt werden. So kann man aus den Blättern und der Wurzel einen Tee herstellen. Einfach eine Handvoll junger Blätter und eine Löwenzahnwurzel gründlich waschen, zerkleinern und mit einem Liter kochendem Wasser übergießen. 10 Minuten ziehen lassen, alles abseihen und über den Tag verteilt genießen.

Ebenso lässt sich aus ihm Kaffee herstellen, was früher das Getränk der armen Leute war. Löwenzahnkaffee wird aus der Wurzel gewonnen, ist regional überall verfügbar, ein natürlicher Muntermacher, verdauungsfördernd, blutreinigend und harntreibend. Dieser Kaffee ist eine gute Alternative zu schwarzem Tee oder dem heute üblicherweise verwendeten Kaffee. In Notzeiten während und nach dem Krieg, hatte dieses Getränk Hochkonjunktur, denn Nahrungsmittel waren knapp und Kaffee eher selten oder gar nicht zu erhalten.

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Um Löwenzahnkaffee herzustellen, wird folgendes benötigt:

  • Löwenzahnwurzeln
  • Messer
  • Pfanne
  • Backblech oder Teller
  • Kaffeemühle

Löwenzahn mit etwa 10 cm langen Wurzeln sammeln. Am besten mit einem Unkrautstecher oder einem alten Messer, da der Löwenzahn tief verwurzelt ist. Die Blätter abtrennen (und für Salat oder Tee verwenden) und die Wurzeln gründlich waschen. Dann die Wurzeln in kleine Stücke schneiden und auf dem Backblech oder einem Teller verteilen und einen Tag in der Sonne trocknen lassen.

Die Wurzelstückchen dürfen innen nicht mehr feucht sein, falls doch, sollte man ihnen einen weiteren Tag zum trocknen lassen. Die getrockneten Wurzeln werden nun in der Pfanne ohne Fett und unter ständigem rühren und wenden geröstet, sodass sie nicht anbrennen. Nach dem Abkühlen die Stückchen in die Kaffeemühle geben und mahlen. Fertig ist das Kaffeepulver.

Für eine Tasse Löwenzahnkaffee einen gehäuften Teelöffel in die Tasse geben und mit heißem Wasser aufbrühen. Wer möchte kann auch noch eine Prise Zimt hinzugeben.

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Brennnessel- Spitzwegerichsuppe mit Kartoffeln

Was gibt es schöneres, als in den Garten und die Natur hinaus zu gehen und dort zu sammeln, was sie für eine Mahlzeit zu bieten hat.

Traditionelle Anwendungsgebiete gibt es für die Brennnessel viele. Wissenschaftlich erwiesen ist jedoch, dass die Brennnessel Arthrose, Arthritis, Prostatabeschwerden und Blasenprobleme lindern sowie entzündliche Darmerkrankungen positiv beeinflussen kann. Die Samen der Brennnessel lassen sich als Vitalitätstonikum und gegen Haarausfall einsetzen, und in Form der sog. Brennnesseljauche ersetzt die Pflanze Kunstdünger und Pestizide. Die Brennnessel eignet sich ausserdem hervorragend als Lebensmittel – nicht nur aufgrund ihrer Fülle an Vitalstoffen, sondern auch wegen ihres fantastischen Geschmackes.

Für die Spitzwegerich- Brennnesselsuppe wird benötigt…

Zutaten:

  • 30 g Spitzwegerichblätter (entspricht etwa zwei kleinen Bündeln)
  • 30 g Brennnesselspitzen (entspricht etwa vier Handvoll)
  • 4 Kartoffeln
  • 1 große Zwiebel
  • 1 L Gemüsebrühe
  • 4 EL Olivenöl
  • optional acht EL Sahne und etwas grünes Pesto

Zubereitung Schritt für Schritt:

  1. Kräuter wenn nötig waschen
  2. Zwiebel und Kartoffeln schälen und würfeln
  3. Spitzwegerich quer zur Längsfaser klein schneiden
  4. Zwiebel im Öl kurz andünsten, dann Kartoffeln dazu geben
  5. Nach zwei Minuten Kräuter und Gemüsebrühe mit in den Topf geben
  6. Die Suppe zehn Minuten kochen lassen und dann nach Wunsch Sahne einrühren
  7. Mit Salz und Pfeffer abschmecken
  8. Guten Appetit

Wer möchte, kann sich aus Gartenkräutern, Knoblauch, Salz und Butter eine leckere Kräuterbutter herstellen, was wunderbar mit frischen Brot zur Suppe passt und köstlich schmeckt.

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